IHK-Regionalwettbewerb Jugend forscht
Schüler entwickeln umweltfreundliche Alternativprodukte

Münster -

Auftakt für den IHK-Regionalwettbewerb „Jugend forscht“. Die jüngeren Schüler bis 14 Jahre haben in der Kategorie „Schüler experimentieren“ die Jury mit raffinierten Ideen für aktuelle Probleme und Fragestellungen überzeugt.

Donnerstag, 16.02.2017, 19:30 Uhr
Deos ohne Aluminiumsalze haben Hanna Kreke und Clara Buxel entwickelt, die Jury überzeugt und einen Sonderpreis in Chemie erhalten.
Deos ohne Aluminiumsalze haben Hanna Kreke und Clara Buxel entwickelt, die Jury überzeugt und einen Sonderpreis in Chemie erhalten. Foto: Oliver Werner

Umweltfreundliche Materialien, neue Formen der Mobilität, allergenarme Produkte oder Roboter, die das Leben erleichtern – aktuelle Herausforderungen unserer Zeit haben auch viele Schüler inspiriert, die beim IHK-Regionalwettbewerbs „ Jugend forscht “ am Donnerstag ihre Arbeitsergebnisse in der Stadthalle Hiltrup präsentierten.

Deo auf der Basis von Grünem Tee

Zu jenen, die bereits das zweite Mal dabei sind und selbstsicher mit Chemikalien und Fachbegriffen hantieren, gehören Clara Buxel (12) und Hanna Kreke (11) vom Kardinal-von-Galen-Gymnasium. Sie haben sich ein ausgesprochen lebenspraktisches Thema gewählt und untersucht, ob Deos, die inzwischen auch in ihrer Altersgruppe die Runde machen, schädlich sind oder nicht.

„Problematisch ist, dass in vielen Deos Aluminiumsalze enthalten sind“, erklärt Clara Buxel. Die stehen nämlich im Verdacht, Krankheiten wie Krebs zu fördern und allergische Reaktionen auszulösen. Also haben die Mädchen experimentiert, recherchiert und interessante Alternativprodukte kurzerhand selbst hergestellt: Beispielsweise ein Deo auf Basis von Grünem Tee, „der ebenso wie Aluminiumsalze Eiweiße von oberen Hautschichten fällen kann“, mit Backpulver, „das den Schweißgeruch neutralisiert“ und Kokosöl „als Duftnote“. Die Jury krönte die Arbeit der Schülerinnen mit einem Sonderpreis Chemie.

Umweltfreundliche Plastiktüten

Für ihre Versuche, Plastiktüten durch umweltfreundlichere Folien aus Kartoffelstärke, Mais- und Weizenstärke herzustellen, wurden Katharina Bui, Malin Gladen und Lily Böyer mit dem ersten Platz in Chemie belohnt. Die Schülerinnen starteten Testreihen, um die Folien auf ihre Reißfestigkeit, Wasserresistenz und biologische Abbaubarkeit hin zu überprüfen.

IHK-Wettbewerb „Jugend forscht“: Schüler präsentieren ihre Arbeiten

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  • Den Anfang beim IHK-Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ machten am Donnerstag die Nachwuchsforscher bis 14 Jahre. Sie präsentierten in der Stadthalle Hiltrup ihre Arbeiten.

    Foto: Oliver Werner
  • Den Anfang beim IHK-Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ machten am Donnerstag die Nachwuchsforscher bis 14 Jahre. Sie präsentierten in der Stadthalle Hiltrup ihre Arbeiten.

    Foto: Oliver Werner
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    Foto: Oliver Werner

Die Idee, gefährliche Stoffe durch umweltfreundlichere Materialien zu ersetzen, hat auch Christoph Roschen und Philip Vogt vom Schlaungymnasium inspiriert. Statt Schwefelsäure wie in üblichen Batterien, haben die beiden eine hochkonzentrierte Salz-Wasser-Mischung mit Zahncreme verrührt, in Teelichter gefüllt und eine Spannung von immerhin 0,75 Volt erzeugt. „Wenn man zehn Teelichtbatterien zusammenschaltet, kann man sogar ein Handy aufladen“, erklärt Christoph Roschen.

Roboter für Blinde

Als junge Programmierexperten haben mehrere Schüler mit der Lego-Programmiersprache Mindstorms Lösungen für interessante Fragestellungen gefunden. Daniel Khalizov vom Gymnasium Wolbeck hat einen Roboter entwickelt, mit denen motorisch eingeschränkte Menschen durch Klopf- oder Klatsch-Geräusche die Tür öffnen oder den Lichtschalter betätigen können. „Ich habe mit neun mal im Rollstuhl gesessen und gedacht, es wäre toll, wenn es Hilfe durch einen Roboter gäbe“, sagt der Junge.

Mit einem Roboter für Blinde haben Linn Lisowski und Mikat Kondermann vom Immanuel-Kant-Gymnasium die Jury überzeugt und einen dritten Platz in der Kategorie Technik abgeräumt. Der Roboter bringt seinem Besitzer dank bestimmter Linien, denen er folgt, gewünschte Lebensmittel auf dem Frühstückstisch.

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