Abriss an der Dunantstraße
Bagger knabbert sich durch Wohnheim

Münster -

Das frühere Wohnheim des DRK an der Dunantstraße ist fast Geschichte. Der Abriss des maroden Gebäudes soll am Dienstag abgeschlossen sein.

Montag, 06.03.2017, 19:03 Uhr

Der Abrissbagger zerlegt das ehemalige Studentenwohnheim des DRK an der Dunantstraße.
Der Abrissbagger zerlegt das ehemalige Studentenwohnheim des DRK an der Dunantstraße. Foto: Matthias Ahlke

Am Fenster in der Seitenfront im ehemaligen vierten Stock muss die Zange des Abrissbaggers wiederholt ansetzen, bis der Rahmen aus der Fassade bricht und in die Tiefe auf den ­großen Schutthaufen kracht. Montagmorgen an der Dunantstraße in der Aaseestadt : Im Laufe des Tages, spätestens am Dienstag, soll der Rest des ehemals ­fünfstöckigen Gebäudes in Trümmern liegen.

Abriss DRK-Heim

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  • Das ehemalige Studentenwohnheim des DRK an Dunantstraße wird abgerissen. Hier soll ein neues Haus mit Wohnungen für Studierende entstehen. Foto: Matthias Ahlke
  • Das ehemalige Studentenwohnheim des DRK an Dunantstraße wird abgerissen. Hier soll ein neues Haus mit Wohnungen für Studierende entstehen. Foto: Matthias Ahlke
  • Das ehemalige Studentenwohnheim des DRK an Dunantstraße wird abgerissen. Hier soll ein neues Haus mit Wohnungen für Studierende entstehen. Foto: Karin Völker
  • Das ehemalige Studentenwohnheim des DRK an Dunantstraße wird abgerissen. Hier soll ein neues Haus mit Wohnungen für Studierende entstehen. Foto: Karin Völker
  • Das ehemalige Studentenwohnheim des DRK an Dunantstraße wird abgerissen. Hier soll ein neues Haus mit Wohnungen für Studierende entstehen. Foto: Karin Völker
  • Das ehemalige Studentenwohnheim des DRK an Dunantstraße wird abgerissen. Hier soll ein neues Haus mit Wohnungen für Studierende entstehen. Foto: Karin Völker

Ausländische Studierende bewohnten das Heim des DRK , bis das Haus wegen maroder Bausubstanz bereits vor über zwei Jahren leergezogen wurde. Am Montag sind die blauen und weißen Kacheln der ­Gemeinschaftsduschen und ­Toiletten dran, an denen sich der größere der beiden ­Bagger zu schaffen macht. Die Sanitäranlagen waren alles andere als zeitgemäß, hatten die Verantwortlichen des DRK argumentiert.

Wenn der Rest des rund 60 Jahre alten Gebäudes abgetragen ist, beginnt das DRK mit dem Bau eines neuen Studierendenwohnheims. Statt der winzigen Einzelkämmerchen entstehen nun Wohngemeinschaften und barrierefreie Appartements für Studierende mit körper­lichen Einschränkungen. 15 Millionen Euro will das DRK dort investieren. „Wir werden das Wohnheim selbst betreiben“, sagt Markus Stücker vom DRK-Landesverband. Die Baugenehmigung werde in Kürze erwartet.

Vorerst hat Janosch Grothaus in der Führerkabine seines Abrissbaggers noch einiges zu erledigen. Eine gute Woche war er dort im Einsatz. „Ab morgen räumen wir das Grundstück noch auf“, sagt er. Platz schaffen für neue Bagger – dann aber für den Neubau.

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