Promenaden-Radeln in Münster
24 Stunden im Kreis fahren

Münster -

Am 24. Juni startet die zehnte und letzte Auflage des Rad-Klassikers „24 Stunden um die Promenade“. Erwartet zu der Jux-Veranstaltung werden rund 100 Teilnehmer.

Mittwoch, 07.06.2017, 16:06 Uhr

Die Organisatoren des Promenaden-Radelns laden zur letzten 24-Stunden-Schicht am 24. Juni ein. Norbert Stegemann (54, l.) und Markus Weweler (49) hatten vor zehn Jahren die Idee zu der ungewöhnlichen Freizeit-Aktion.
Die Organisatoren des Promenaden-Radelns laden zur letzten 24-Stunden-Schicht am 24. Juni ein. Norbert Stegemann (54, l.) und Markus Weweler (49) hatten vor zehn Jahren die Idee zu der ungewöhnlichen Freizeit-Aktion. Foto: hpe

Man hat ausreichend Zeit, um nachzudenken. Ob Schalke 04 doch noch einmal deutscher Fußballmeister wird, wie lange sich US-Präsident Trump noch im Amt hält oder ob es wirklich Sinn macht, 24 Stunden mit dem Rad immer im grün belaubten Kreis der 4560-Meter-Promenade mehr oder minder gesellig seine Runden zu drehen.

Am 24. Juni (Samstag) um 16.10 Uhr startet ab ehemaligem Lindenhof-Gelände an der Badestraße die zehnte und letzte Auflage des lokalen Radklassikers „ 24 Stunden um die Promenade “. Von Anfang an dabei sind die Organisatoren Norbert Stegemann und Markus Weweler .

„Im Kreis fahren ist eigentlich zwecklos. Aber Raum und Zeit stehen genügend zur Verfügung, um für sich selbst den Sinn einer solchen Veranstaltung zu finden“, meint Stegemann.

Zugelassen sind nur Teams, also mindestens zwei Starter. Die brauchen auch nicht die kompletten 24 Stunden in die Pedale zu treten, sondern können sich kürzer oder länger an der Feuerschale im Fahrercamp (Startplatz) verlustieren. „Eigentlich ist das ja nur ein großer Jux, aber inzwischen für viele schon ein Event mit Kultstatus“, sagt Weweler.

Bis zu 100 Teilnehmer gehen seit 2007 jährlich an den Start. Mal unter der Schirmherrschaft von Unicef und mal mit dem Fokus auf die gerade laufende Fußball-Weltmeisterschaft. „Eine entspannte Atmosphäre, bei der man die Natur genießen kann. Jeder kann dabei auch noch für ein gutes Projekt werben. Unser Zweck ist die Vielfalt“, so die beiden Sportlehrer aus Münster.

Und „spätestens nach der dritten Runde hat man auch neue Freunde gefunden“, verspricht Stegemann. Beifall gibt es manchmal auch nachts von verliebten Parkbank-Pärchen oder Joggern, die zur Geisterstunde mit Stirnlampe rennen. Verpflegen muss sich jeder Radler selbst. Das Team muss einen Kapitän benennen, am Ende gibt es eine gemeinsame Runde aller Akteure.

Gestartet wurde erstmals 2007 im Jahr der Skulptur-Projekte, und weil jetzt wieder die Künstler aus aller Welt ihre Freiluft-Exponate präsentieren, soll es auch das letzte 24-Stunden-Radeln sein. „Irgendwann ist es mal gut gewesen“, so Weweler. Und hofft auf Resonanz beim Finale. Anmeldungen online unter:  www.24h-promenade.de

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