24 Stunden um die Promenade
Radler drehen die letzten Runden

Münster -

Zehn Jahre gab es das Konzept, jetzt ist Schluss: Am Wochenende fuhren Radler zum wohl letzten Mal „24 Stunden um die Promenade“. Es fehlen Organisatoren.

Sonntag, 25.06.2017, 19:06 Uhr

Zwei der Organisatoren von „24 Stunden um die Promenade“, Markus Weweler (r.) und Norbert Stegemann (l.), mit einem Mitfahrer der ersten Tour, Roland Schürmann.
Zwei der Organisatoren von „24 Stunden um die Promenade“, Markus Weweler (r.) und Norbert Stegemann (l.), mit einem Mitfahrer der ersten Tour, Roland Schürmann. Foto: Andreas Hasenkamp

Mit den Skulptur-Projekten war 2007 das Fahrrad-Event „ 24 Stunden um die Promenade “ gestartet – am Sonntag, nach genau zehn Jahren, endete es. Irgendwann sei es genug, hatte Markus Weweler , einer der Organisatoren, schon im Vorhinein angekündigt. Außerdem sei es schwierig, Nachfolger für die Organisation zu finden.

Diesmal starteten 26 Räder, insgesamt circa 100 Menschen in acht Teams, schätzt Markus Weweler. Zusammen mit Norbert Stegemann und Stefan Brandenberg war er für die Organisation verantwortlich.

Wie viel sich doch verändert habe in Münster, meint Weweler, von der Architektur bis zum Sicherheitsaufgebot am Send. Als sie starteten, da wurde gerade der Lindenhof abgerissen. An gleicher Stelle startete die Fahrt auch diesmal.

An die vier Stunden Regen bei der Premiere erinnern sich die Organisatoren.

„Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht“, zog Weweler ein kurzes Fazit. „Die Teams wachsen richtig zusammen.“ Stegemann ergänzte: „Man hat ein schönes Band geknüpft.“ Da seien Pannen hilfreich gewesen: „Man bastelt zusammen.“

Ein Anliegen der drei war Entschleunigung, es ist kein Rennen. Die drei Organisatoren boten eine Plattform, der jeder Sinn verleihen konnte. Mal übernahm Unicef die Schirmherrschaft, mal sammelte man Geld für einen Duchenne-Patienten.

Viele fuhren mehrfach mit. „Unsere treuesten Seelen sind die vom Schachclub“, sagt Stegemann. Die meisten radeln gerade, einer spielt auf einem der Schachbretter im Pagodenzelt.

Was so passiert in 24 Stunden, das will auch das „Team Endspurt“ erfahren. Jan Helmig, Thorsten Heefling, Kerstin Weißbohn und Christina Stoll waren oder sind alle am Schulzentrum Wolbeck. Für die letzte 24-Stunden-Aktion hatten sie sich unter falschem Namen angemeldet – um Markus Weweler beim Finale zu überraschen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4956718?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F87%2F3862662%2F
Parkhausbrand am Flughafen - Sorge am Urlaubsstrand
Feuer am Flughafen Münster/Osnabrück: Parkhausbrand am Flughafen - Sorge am Urlaubsstrand
Nachrichten-Ticker