Christopher Street Day 2017
Trommeln und Pfeifen für Vielfalt in Münster

Münster -

Bunt wurde es Samstagmittag am Servatiiplatz und allmählich immer lauter. Die Gruppen für die Christopher Street Day-Demo versammelten sich hier, um dann gemeinsam durch die Innenstadt zu ziehen.

Samstag, 26.08.2017, 15:08 Uhr

Getreu dem Motto "Es lebe die Vielfalt" nahmen viele an der Christopher Street Day-Demo in Münster teil.
Getreu dem Motto "Es lebe die Vielfalt" nahmen viele an der Christopher Street Day-Demo in Münster teil. Foto: Maroa Conlan

Sie kamen, um Flagge zu zeigen unter dem Motto „Münster bleibt bunt“. Sie hatten Unterstützung von angereisten Gruppen, sogar aus Köln. Zehn „golden Girls“ aus der „Hauptstadt der Lesben“, wie sie stolz verkündete, zeigten sich gut gelaunt solidarisch und vertraten die älteren Lesben, viel junge seien eh immer vor Ort, erklärten sie.

Buntes Münster, unterstützt von ganz NRW

Angereist waren auch verschiedene CSD Stadtgruppen. 57 gibt es deutschlandweit. Am Samstag kamen sie aus Paderborn, Düsseldorf, Duisburg, Mönchengladbach, Essen und Bielefeld. „ Happy Pride “ lautete ihr Motto. Stolz und gut gelaunt, mit viel Trommeln und Trillerpfeifen machten sie auf sich aufmerksam.

Christopher Street Day 2017 in Münster

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  • Foto: Maria Conlan
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Andreas Sahner von der CSD-Gruppe Münster, war viel beschäftigt als Organisator: Flyer zum Verteilen und Mineralwasser für die Trommler, dazwischen begrüßte er Bekannte und beantwortete geduldig Fragen. Die Sambatrommler Canarinhos und Bandidas zogen lautstark mit und sorgten für gute Stimmung.

„Man muss sich zeigen“

In Münster wirke der Rechtsruck nicht so stark, laut Sahner. Doch er möchte sich weiter fürs Abstammungs- und Verwandtschaftsrecht einsetzen für Regenbogenfamilien und gegen Homophobie. Ein anderer Demonstrant sah Handlungsbedarf bei subtiler Benachteiligung, z.B. Wohnungssuche homosexueller Pärchen.

Doch vor allen Dingen wurde immer ein Satz laut: „Man muss sich zeigen“. Und das taten sie, jung und alt, bei bestem Wetter und guter Stimmung. Nicht nur Vertreter der CSD, der SPD, des kcm, des Autonomen Lesbenreferats der Uni Münster, der Selbsthilfegruppe TranIdent, Schwulenreferat der WWU und Aidshilfe, sondern viele Privatpersonen und sogar Familien – für ein buntes Münster.

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