Verbraucherzentrale gibt Tipps zum Schulbeginn
So starten Kinder fit in den Tag

Gronau -

Das Frühstück zu Hause ist eine wichtige Starthilfe in den Tag. Spätere Snacks in den Schulpausen sorgen beim Nachwuchs für den nötigen Energienachschub, damit er bis zum Mittag leistungsfähig und körperlich fit ist und sich in der Schule rundum wohlfühlt. „Das ABC des Schulproviants ist die richtige Kombination von Vollkorn- und Milchprodukten, Obst und Rohkost“, heißt es in einer Mitteilung der Verbraucherzentrale NRW. Zum Schulstart liefert sie Tipps zu vitamin- und nährstoffhaltigen Zutaten, die auf dem Frühstücksteller daheim und in der Brotbox für die Schulpause nicht fehlen sollten:

Mittwoch, 30.08.2017, 05:08 Uhr

So lacht das Frühstück aus der Brotdose. Kinder sollten gesund Frühstücken, rät die Verbraucherzentrale.
So lacht das Frühstück aus der Brotdose. Kinder sollten gesund Frühstücken, rät die Verbraucherzentrale. Foto: Brocker

►  Nicht ohne zu essen und zu trinken auf den Weg machen: Untersuchungen zeigen, dass immer mehr Schulkinder morgens das Haus verlassen, ohne etwas gegessen zu haben. Ein gutes Frühstück erleichtert jedoch den Start in den Schultag. Ein schnelles Müsli mit Milch oder Joghurt und etwas Obst bringt einen noch müden Organismus anständig auf Trab. Geht so früh noch nichts runter, füllen ein Glas Milch, eine Tasse Kakao oder eine Mini-Portion Joghurt immerhin ein wenig den Magen.

►  Fit mit dem richtigen Frühstück: Kinder und Jugendliche, die morgens schon etwas essen und trinken, sind aufmerksamer und leistungsfähiger und ermüden nicht so schnell. Ein gutes Frühstück sollte deshalb immer Kohlenhydrate, etwa ballaststoffreiche Vollkornprodukte (Brot oder Müsli), sowie Obst und Rohkost enthalten. Optimal werden diese Fitmacher mit ungesüßten oder wenig gesüßten Milchprodukten und einem Getränk ergänzt, zum Beispiel mit ungezuckertem Früchte- oder Kräutertee. Zur Abwechslung kann es auch ein fixer Mix aus Milch, Joghurt, Banane und feinen Haferflocken sein.

►  Mit guter Planung fängt es an: Um Zeit zu sparen, den Tisch am besten schon abends für den nächsten Morgen decken. Auf den Tisch gehören nur die wichtigsten Lebensmittel, damit nach dem Frühstück nicht so viel abgeräumt werden muss. Auch die Brotdose kann am Abend vorher vorbereitet werden und steht dann am anderen Tag zur Mitnahme am besten im Kühlschrank bereit. Wichtig: Mit den Kindern besprechen, was aufs Pausenbrot drauf und wie viel davon in die Brotbox soll. Dann finden sie später in ihrer Schultasche leckere Sachen, die sie lieber aufessen, statt sie wegzuwerfen. Ideal zur Aufbewahrung und für den Transport sind Frühstücksdosen mit einer Einteilung, damit Brot, Obst und Gemüse nicht durcheinanderpurzeln. Getränke können in Flaschen und Becher aus Kunststoff mitgenommen werden.

►  Power-Pausensnacks in der Schule: Die Menge des zweiten Frühstücks in der Schule sollte sich an der ersten Mahlzeit zu Hause orientieren. War das Frühstück zu Hause bereits üppig, ist die Pausenjause in der Schule am besten nur ein Zwischensnack. Wer morgens jedoch nur wenig oder gar nichts gegessen hat, darf beim zweiten Frühstück in der Klasse gerne mehr essen. Bei der Zusammensetzung ist ein Vollkornbrot, belegt mit Frischkäse und Salat in Kombination mit Gurke, Tomate, Möhre oder Fruchtstückchen ein unschlagbarer Energielieferant. Grundschulkinder essen Gemüse und Obst besonders gerne in mundgerechten Stücken. Fehlt ein Wasserspender in der Schule, gehört ein ungesüßter oder zuckerarmer Durstlöscher mit in die Schultasche. Dass sich Schüler unterwegs mit Softdrinks, Energy-Drinks oder Sportlergetränken eindecken, ist hingegen nicht empfehlenswert.

►  Schulkiosk und Mittagessen: Einige Schüler bringen sich das Pausenbrot von Zuhause mit, andere decken sich unterwegs oder in der Schule mit Essen und Getränken ein. Ein ansprechender Schulkiosk, in dem eine gesundheitsfördernde und attraktive Pausenverpflegung angeboten wird, ist eine prima Alternative zu Bäckereien, Supermärkten und Fast-Food-Tempeln und erhöht außerdem die Leistungsfähigkeit der Schüler. Um ihrem Kind dies zu garantieren, sollten sich Eltern über das jeweilige Angebot am Kiosk und bei Ganztagsschülern über das Angebot für die Mittagsverpflegung informieren.

Eine Checkliste zu gesunder Mittagsverpflegung gibt’s im Internet, ebenso weitere Infos .

Verkehrstipps von der Polizei: Ab Donnerstag sind viele Erstklässler unterwegs. Für sie ist der Schulweg noch neu, viele Gefahren lauern. Die Polizei mahnt Autofahrer zur Rücksicht und gibt Tipps für die Eltern.

Tipps zum Schulanfang: Was gehört in eine Schultüte? Psychologe Dirk Zeuner antwortet auf diese und weitere Fragen zum Schulanfang.

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Tipps für Eltern von Erstklässlern

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  • Begeben Sie sich auch auf Augenhöhe Ihres Kindes - von dort sieht die Welt manchmal ganz anders aus.

    Foto: dpa
  • Besonders stehende oder  geparkte Autos sind Gefahrenstellen auf dem Schulweg.

    Foto: dpa
  • Viele Schulen bieten sogar Karten mit den sichersten Schulwegen an.

    Foto: Steanie Aumiller
  • Auch an Ein- und Ausfahrten ist es wichtig, aufmerksam zu sein.

    Foto: dpp AutoReporter
  • Foto: colourbox
  • Foto: dpa
  • Zu Erinnerung: selbst bei 30 Km/h kann der Bremsweg bis zu 17 Meter lang sein - bei 50 Km/h ist er schon doppelt so lang.

    Foto: dpa
  • Die Polizei Münster gibt an, dass 27 Kinder auf dem Schulweg in einen Unfall verwickelt wurden.

    Foto: dpa

 

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