Vertragsstrafen
Eurobahn muss für Ausfälle zahlen

Düsseldorf/Unna -

Für die Probleme der Eurobahn auf der Strecke zwischen Münster und Hamm mit Zugausfällen, Verspätungen oder überfüllten Zügen musste die Betreiberfirma Keolis bisher jährlich Vertragsstrafen zwischen 600.000 und einer Million Euro bezahlen.

Montag, 26.03.2018, 16:51 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 26.03.2018, 15:28 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 26.03.2018, 16:51 Uhr
Vertragsstrafen: Eurobahn muss für Ausfälle zahlen
Foto: Gunnar A. Pier

Die Zahlen nennt NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst auf Anfrage von Grünen-Fraktionschef Arndt Klocke. Für insgesamt vier Regionalbahnlinien mit 5,6 Millionen Zugkilometern Leistung im laufenden Fahrplan erhält der Konzern demnach 56 Millionen Euro im Jahr.

Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (Unna), von dem die Zahlen stammen, behalte von diesem Betrag anteilig etwas ein, wenn Keolis die vertragliche Leistung nicht oder nur teilweise bringe. Wie viel bisher einbehalten wurde, könne der Verband aber nicht nennen.

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