Großeinsatz der Feuerwehr in Burgsteinfurt
Großer Strohballenbrand in der Nacht - DRK musste Feuerwehrleute verpflegen

Burgsteinfurt -

Ein Strohballenbrand am Rande eines Ackers in Sellen hat am späten Samstagabend zu einem Großeinsatz geführt. Alleine mehr als 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz, die noch in den Nachtstunden während ihres kräftezehrenden Einsatzes von Helfern des DRK verpflegt wurden.

Sonntag, 13.05.2018, 12:05 Uhr

Großeinsatz der Feuerwehr in Burgsteinfurt: Großer Strohballenbrand in der Nacht - DRK musste Feuerwehrleute verpflegen
Foto: Jens Keblat

Gegen 22.30 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr zunächst nur mit einigen wenigen Kräften zu dem als Kleinbrand gemeldeten Feuer im Bereich Sellen ausgerückt. Mehrere Strohballen sollten brennen. Vor Ort stellten die ersteintreffenden Kräfte dann jedoch fest, dass bis zu 30 aufeinander gestapelte Strohballen und Teile mehrerer Baumkronen in voller Ausdehnung brannten.

„Die Flammen drohten bereits weiter in die Bäume hineinzulaufen“, beschrieb Feuerwehr-Einsatzleiter Christoff Schwarz die anfängliche Lage vor Ort. Sofort habe man deshalb damit begonnen, das Feuer im Bereich der Bäume einzudämmen um einen drohenden Waldbrand zu verhindern.

Nächtlicher Strohballenbrand

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Löschwasser musste angeliefert werden

Eine weitere Herausforderung für die Feuerwehr : Löschwasser. Im Außenbereich Sellen können die Wehrleute nicht auf Hydranten zurückgreifen, weshalb kurzerhand zahlreiche Kräfte und Fahrzeuge der Löschzüge Burgsteinfurt und vor allem aus Borghorst nachalarmiert wurden. Im Pendelverkehr waren die Großfahrzeuge mehrere Stunden lang eingesetzt, umso ausreichend Löschwasser und später auch Schaummittel zur Einsatzstelle zu bringen. Alleine 32 Feuerwehrleute, die Besatzung eines Rettungswagens und die Polizei waren im Einsatz. Während vor Ort nach Mitternacht damit begonnen werden konnte, die brennenden Strohreste mit einem Teleskoplader auseinander zu ziehen, um ein weiteres Ablöschen zu ermöglichen, wurde gegen 1 Uhr in der Nacht auch das Deutsche Rote Kreuz zur Einsatzstelle alarmiert.

Brandursache noch unklar

Die Helfer des DRK organisierten kurzerhand die Verpflegung zur Stärkung der Feuerwehrleute bei ihrem langwierigen Einsatz. Erst spät in der Nacht war das Feuer gelöscht. Größerer Schaden an dem Baumbestand konnte verhindern, dennoch ermittelt nun die Polizei, wie es zum Brand der Strohballen kommen konnte. Die Beamten können eine Brandstiftung nicht ausschließen und hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung.

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