Smartphone-App „Clabster“ kommt aus Hiltrup
Ein Start-up für Schabernack

Münster-Hiltrup -

Drei Hiltruper haben das soziale Netzwerk „Clabster“ entwickelt – eine neue Plattform für kreativen Videospaß.

Dienstag, 24.07.2018, 08:53 Uhr

Florian Schürmann (v.l.), Noah Bode und Chris Woelk haben die Smartphone-App „Clabster“ entwickelt. Ihr neu gegründetes Unternehmen wird vom „Digital Hub Münsterland“ unterstützt.
Florian Schürmann (v.l.), Noah Bode und Chris Woelk haben die Smartphone-App „Clabster“ entwickelt. Ihr neu gegründetes Unternehmen wird vom „Digital Hub Münsterland“ unterstützt. Foto: mlü

In Sozialen Netzwerken werden Freundschaften gepflegt, Fotos herumgezeigt oder Nachrichten geteilt. Jetzt gibt es erstmals ein soziales Netzwerk für kreativen Schabernack – der Name: „Clabster“. Entwickelt wurde es von drei jungen Hiltrupern.

Florian Schürmann, Noah Bode und Chris Woelk arbeiten seit knapp einem Jahr an der Umsetzung ihrer Idee. Mit ihrer Smartphone-App wollen sie die Leute zu kreativen Späßen herausfordern. Und das geht so: Verschiedene Aufgaben stehen in der App zur Auswahl. Sie haben alle eins gemeinsam – sie sind schräg, wild und witzig. Bei „Der Boden ist aus Lava“ müssen alle schnell auf etwas heraufklettern. Passend zur Fußball-WM gab es die Aufgabe „Sei ein Moderator“.

Ein Zufallsgenerator gibt der Sache dann zusätzlich Pfeffer. Mal muss unbedingt eine Sonnenbrille mit im Spiel sein. Oder ein Hut. Oder möglichst viele Freunde müssen mitmischen. Gedacht ist das als kreativer Anstoß. Was dann? Man filmt sich beim Erfüllen der Aufgabe und stellt das Ergebnis online. Andere Nutzer können das Video bewerten und Punkte verteilen. Wer Lust hat, kann sich dann an genau der gleichen Aufgabe versuchen. Wer macht das witzigere Video?

„Wir wollen einen spaßigen Umgang mit Fotos und Videos fördern“, sagt der 20-jährige Noah Bode. Seit einem Monat gibt es die erste Version von „Clabster“ als kostenloses Download im Apple-Store. Für Android-Telefone ist die App ebenfalls erhältlich. Zunächst in einer Testversion.

900 Videos wurden bereits in die App eingestellt. Die Filme werden direkt aus der App heraus produziert. Ein riesiger Programmieraufwand. „Eigentlich war das mal ein Freizeitprojekt, mittlerweile geht dafür jede Minute drauf“, schmunzelt der 24-jährige Chefprogrammierer Chris Woelk. „Uns war allerdings auch von vorne­herein wichtig, dass wir das professionell aufziehen“, betont Florian Schürmann.

Deswegen haben sie aus Haftungsgründen eine Unternehmergesellschaft gegründet. Unterstützt wird das Hiltruper Start-up vom „Digital Hub Münsterland“. Der Hub ist Teil einer Förderinitiative des Landes Nordrhein-Westfalen und will kreative Digital-Ideen mit etablierten Unternehmen zusammenbringen. Demnächst stellen die Hiltruper ihre App auf Fachmessen vor.

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