Wohnplätze
Oxford-Kaserne: Die ersten Studenten sind eingezogen

Münster-Gievenbeck -

Die Unklarheiten sind größtenteils ausgeräumt, die ersten Studenten haben nach Informationen unserer Zeitung die ehemaligen und umgebauten Mannschaftsquartiere der früheren Oxford-Kaserne bezogen.

Mittwoch, 07.11.2018, 18:28 Uhr aktualisiert: 07.11.2018, 21:06 Uhr
Die ehemaligen Mannschaftsquartiere in der Oxford-Kaserne sollen als Studentenwohnungen dienen.
Die ehemaligen Mannschaftsquartiere in der Oxford-Kaserne sollen als Studentenwohnungen dienen. Foto: kbö

Das bestätigte auch Frank Olivier , Geschäftsführer des Studierendenwerks Münster: „Bislang sind fünf Studenten eingezogen.“ Weitere sollen dieser Tage folgen. Die Gespräche diesbezüglich mit der Stadt stünden „kurz vor dem Durchbruch“ und hätten sich rückblickend sehr konstruktiv gestaltet.

Hintergrund: Um dem Defizit an Wohnplätzen für Studenten zu begegnen, erklärte sich die Stadt bereit, dem Studierendenwerk die damals als Flüchtlingsunterkünfte umgebauten Quartiere der britischen Truppen zur Verfügung zu stellen. Knackpunkt: Während die Stadt für die Nutzung des Inventars (Betten, Tische, Schränke oder Waschmaschinen) einen gewissen finanziellen Ausgleich erwartete, ging das Studierendenwerk nach Aussage seines Geschäftsführers davon aus, dass diese Einrichtungsgegenstände Bestandteil der Mietkosten, also im Mietpreis enthalten seien.

Verzögerungen beim Bezug

Aufgrund dieser unterschiedlichen Auffassungen kam es zu Verzögerungen beim Bezug der Immobilie, der bereits vor drei Wochen avisiert worden war. Im Laufe dieser Verspätung gab es dann die entsprechenden Verhandlungen, die nun kurz vor dem Abschluss stehen. Laut Olivier sei das zu nutzende Inventar im Mietpreis enthalten. Gesprächsbedarf gebe es noch hinsichtlich des Falls, sollte etwas beschädigt werden. Dort gilt es die Haftungsfrage zu klären.

Bürger erkunden Oxford-Kaserne

1/35
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk
  •  

    Foto: mfk

Bezogen wird übrigens der Block 16 der ehemaligen Mannschaftsquartiere. Als Option für eine weitere Belegung stünde zudem Block 20 auf dem früheren Kasernen-Areal zur Verfügung. Die Immobilien wurden seinerzeit als Mehrbettzimmer hergerichtet, als die Flüchtlingsströme immer mehr zunahmen und es in Münster an Unterkünften mangelte.

Bis zu acht Personen hätten in den Räumen untergebracht werden können. Diese Regelung wird laut Frank Olivier während der Nutzung durch Studenten nicht greifen: „Maximal zwei bis drei Bewohner pro Zimmer sind vorgesehen.“ Das entspreche einer Gesamtbelegung von 80 bis 100 Personen pro Block. Die Vereinbarung gilt zunächst für ein Jahr. Bekanntlich soll nämlich aus der Ex-Kaserne das neue „Oxford-Quartier“ entstehen. Die ersten Arbeiten sollen bereits im kommenden Jahr starten.

Etwas Entspannung bei Wohnraumsituation

Freude ob dieser Nachricht, dass die Problematik zwischen Stadt und Studierendenwerk offensichtlich gelöst wurde, herrschte bei der CDU, deren Ratsherr für Gievenbeck, Richard-Michael Halberstadt die Diskussion um den Bezug intensiv verfolgte und in regem E-Mail-Verkehr involviert war: „Die Ortsunion begrüßt es, dass die ersten Studenten jetzt eingezogen sind.“

Das sorge für ein wenig Entspannung bei der Wohnraumsituation. Er und Bezirksvertreter Thomas Lilge hätten in den vergangenen Wochen „mit dem Studentenwerk als Vermittler in ständiger Verbindung gestanden und unsere Hilfe angeboten“.

Es sei wichtig, dass schnell weitere Studenten einziehen könnten. „Wir werden daher hier weiter Ansprechpartner und auch Kümmerer vor Ort bleiben“, so Halberstadt.


Mitteilung des Studierendenwerks

"Das Studierendenwerk vermietet ab sofort an zwei Adressen Notunterkünfte:

Notunterkunft 1:

In Kooperation mit der Stadt Münster bietet das Studierendenwerk in Münsters Süden, in Nähe des Skaters Palace in den Räumen der ehemaligen Unterkunft für Asylsuchende, 11 Appartements mit Küchenzeile und separatem WC an.

Pro unmöbliertem Appartement können bis zu zwei Studierende bis zum 31. 12. 18 eine Notunterkunft bekommen, Betten können selbst oder vom Studierendenwerk eingebracht werden. Der Preis bei Einzelnutzung beträgt pro Tag 10 € / pro Monat 300 € für eine Person Warmmiete. Der Preis für Nutzung durch zwei Personen beträgt pro Monat 140 € pro Person.

Interessenten wenden sich für den Erstkontakt und nähere Auskünfte bitte an Frau Deborah Pöhling,  E-Mail: Deborah.poehling@stw-muenster.de , Rufnummer 0251-837-9553

Notunterkunft 2:

In der Oxford-Kaserne in Münster-Gievenbeck bietet das Studierendenwerk an der Roxelerstr. 340 im Kasernengebäude Nr. 16 insgesamt 52 Zimmer und somit eine Notunterkunft für bis zu 100 Studierende an.

Die Vermietung ist zunächst bis zum 30. 06. 2019 befristet. Bei Nutzung eines Zimmers als Einzelzimmer liegt der Mietpreis bei 10,00 € pro Tag und bei 300 € pro Monat. Bei Nutzung durch mehr als eine Person entstehen Gesamtkosten von bis zu 380 €, die je nach Belegung und Dauer der Belegung entsprechend aufgeteilt werden.

Ergänzend zur möglichen Zimmernutzung gibt es separate Küchen und sanitäre Einrichtungen mit Zuwegung über die Flure des Gebäudes.

Interessenten wenden sich für den Erstkontakt und nähere Auskünfte bitte an Frau Deborah Pöhling,  E-Mail: Deborah.poehling@stw-muenster.de , Rufnummer 0251-837-9553"

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6174081?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F87%2F3862662%2F
Preußen-Sportchef Metzelder stellt sich vor Interimstrio
Sportchef Malte Metzelder war nach dem 1:3 in Meppen ebenfalls schwer enttäuscht.
Nachrichten-Ticker