FDP-Streit: Klärung im November
Der Absage folgt die Aufarbeitung

Münster -

Der Kreisparteitag, der heute hätte stattfinden sollen, wurde wegen interner Querelen abgesagt. Stattdessen findet nächste Woche ein außerordentlicher Parteitag bei der FDP Münster statt. Ein Tagesordnungspunkt: „Innerparteilicher Umgang unter Mitgliedern“.

Mittwoch, 14.11.2018, 14:52 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 13.11.2018, 08:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 14.11.2018, 14:52 Uhr

Nach dem Parteitag ist vor dem Parteitag. Noch am vergangenen Freitag bestätigte Münsters FDP-Kreisvorsitzender Manuel Las­casas , dass der für den 13. November geplante Kreisparteitag wegen interner Querelen abgesagt sei.

Am Montag wurde dann bekannt, dass die FDP ihre Probleme auf einem außerordentlichen Kreisparteitag am 21. November aufarbeiten möchte. Ein Tagesordnungspunkt trägt den Titel: „Innerparteilicher Umgang unter Mitgliedern“. Dass bei dieser Gelegenheit Tacheles geredet werden soll, geht aus einem anderen Satz in der Einladung hervor: „Auf Beschluss des Kreisvorstandes tagt der Kreisparteitag nicht öffentlich.“

Ortsverbände sehen ihre Rechte verletzt

Unterdessen wurde bekannt, dass der außerordentliche Parteitag auch damit zusammenhängt, dass sich einige FDP-Ortsverbände an das Landesschiedsgericht der FDP gewandt haben, weil sie ihre Rechte durch den Kreisvorstand verletzt sehen. Im Zusammenhang mit der ursprünglichen Planung des Kreisparteitages sei „eine Vielzahl unserer vorgeschlagenen Tagesordnungspunkte nicht umgesetzt“ worden, heißt es.

Inhaltlich geht es ganz offenbar um die Frage, ob die geplante interne Aussprache und die politische Debatte über die Frage, ob Münsters FDP mit einem eigenen Kandidaten für die Europawahl ins Rennen gehen soll, in einer Sitzung behandelt werden soll. Das ist jetzt der Fall.

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