Verfahren gegen aggressiven Müllsammler
Angeklagter vorerst in Klinik eingewiesen

Münster -

Das Verfahren beim Amtsgericht gegen den Mann aus Kinderhaus, der jahrelang in seinem Garten Unmengen von Müll gehortet und seine Nachbarn bedroht hat, wird vor dem Landgericht neu aufgerollt. Einstweilig wird der Mann in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht.

Dienstag, 11.12.2018, 16:30 Uhr aktualisiert: 11.12.2018, 16:40 Uhr
 
  Foto: dpa

Der Staatsanwalt telefonierte noch vom Gerichtssaal aus, um den Transport des Angeklagten in die psychiatrische Klinik in Eickelborn zu organisieren. Für den 54-jährigen Hauseigentümer in Kinderhaus, der jahrelang auf seinem Grundstück ungeheure Müllmengen gesammelt, seine Nachbarn mit dem Tod bedroht und immer wieder wüst beleidigt hatte, ist der Strafprozess vor dem Amtsgericht am Dienstag vorerst zu Ende gegangen.

Der Richter verwies das Verfahren an das Landgericht. Grundlage dafür ist das psychiatrische Gutachten über den Angeklagten. Danach leidet der Mann unter einer schizoiden Persönlichkeitsstörung und verminderter Steuerungsfähigkeit. Von ihm gehe Gefahr aus, hatte der Gutachter diagnostiziert.

Über eine dauerhafte Zwangsunterbringung in einer Psychiatrie kann nur eine Kammer des Landgerichts entscheiden, weshalb dort das Verfahren erneut aufgerollt wird. Gegen die Anordnung der einstweiligen Unterbringung in Eickelborn kündigte der Angeklagte noch im Gerichtssaal an, Beschwerde einzulegen.

Lange Straftaten-Liste

Erst vor zehn Tagen hatte er in Münster für erhebliches Aufsehen gesorgt, als er nach seiner Flucht aus der Obhut der hiesigen LWL-Klinik den knapp 100 Meter hohen Baukran am Klinikum bestieg , dort einen ganzen Tag lang ausharrte und mit dieser Aktion den Verkehr im Umkreis lahmlegte.

Der Richter beim Amtsgericht hält es für erwiesen, dass der Angeklagte die ihm vorgeworfenen Straftaten begangen habe. Es dauerte allein 20 Minuten, die Liste der Vorwürfe zu verlesen – wobei der Richter die schlimmen Bedrohungen zitierte, mit denen der Angeklagte seine Nachbarn drangsaliert hatte.

Stadt lässt vermüllten Garten am Althausweg räumen

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  • Die Stadt lässt den vermüllten Garten am Althausweg seit Mittwochmorgen räumen – als sogenannte Ersatzvornahme. Die Kosten sollen dem Bewohner in Rechnung gestellt werden.

    Foto: jans
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  • Die Stadt lässt den vermüllten Garten am Althausweg seit Mittwochmorgen räumen – als sogenannte Ersatzvornahme. Die Kosten sollen dem Bewohner in Rechnung gestellt werden. Foto: Oliver Werner
  • Die Stadt lässt den vermüllten Garten am Althausweg seit Mittwochmorgen räumen – als sogenannte Ersatzvornahme. Die Kosten sollen dem Bewohner in Rechnung gestellt werden. Foto: Oliver Werner
  • Die Stadt lässt den vermüllten Garten am Althausweg seit Mittwochmorgen räumen – als sogenannte Ersatzvornahme. Die Kosten sollen dem Bewohner in Rechnung gestellt werden. Foto: Oliver Werner
  • Die Stadt lässt den vermüllten Garten am Althausweg seit Mittwochmorgen räumen – als sogenannte Ersatzvornahme. Die Kosten sollen dem Bewohner in Rechnung gestellt werden.

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  • Die Stadt lässt den vermüllten Garten am Althausweg seit Mittwochmorgen räumen – als sogenannte Ersatzvornahme. Die Kosten sollen dem Bewohner in Rechnung gestellt werden.

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  • Die Stadt lässt den vermüllten Garten am Althausweg seit Mittwochmorgen räumen – als sogenannte Ersatzvornahme. Die Kosten sollen dem Bewohner in Rechnung gestellt werden. Foto: Oliver Werner
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  • Die Stadt lässt den vermüllten Garten am Althausweg seit Mittwochmorgen räumen – als sogenannte Ersatzvornahme. Die Kosten sollen dem Bewohner in Rechnung gestellt werden. Foto: Oliver Werner
  • Die Stadt lässt den vermüllten Garten am Althausweg seit Mittwochmorgen räumen – als sogenannte Ersatzvornahme. Die Kosten sollen dem Bewohner in Rechnung gestellt werden. Foto: Oliver Werner
  • Die Stadt lässt den vermüllten Garten am Althausweg seit Mittwochmorgen räumen – als sogenannte Ersatzvornahme. Die Kosten sollen dem Bewohner in Rechnung gestellt werden. Foto: Oliver Werner
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