Nach Anschlag in Straßburg
Sicherheitslage auf Weihnachtsmärkten in Münster „unverändert“

Münster -

Die Polizei in Münster wird ungeachtet des Anschlages von Straßburg weiterhin darauf verzichten, mit Maschinenpistolen über die Weihnachtsmärkte zu patrouillieren. Die Sicherheitslage sei „unverändert“, so die Polizei.

Mittwoch, 12.12.2018, 17:15 Uhr aktualisiert: 12.12.2018, 17:59 Uhr
Wasserbehältnisse sichern an verschiedenen Stellen die Innenstadt – zum Beispiel am Kiepenkerl.
Wasserbehältnisse sichern an verschiedenen Stellen die Innenstadt – zum Beispiel am Kiepenkerl. Foto: ohw

Die münsterische Polizei plant aktuell nicht, die Sicherheitsmaßnahmen auf den münsterischen Weihnachtsmärkten zu verschärfen. „Die Sicherheitslage hat sich auch nach dem Anschlag von Straßburg nicht verändert“, so die Einschätzung von Behördensprecher Roland Vorholt . Es gebe zwar nach wie vor eine „latente, hohe, abstrakte Gefährdung“ – jedoch keinerlei Hinweise auf eine konkrete Gefährdung.

Es bleibe auch dabei, dass die Polizei – anders als in den Vorjahren – ihre Streifengänge ohne Maschinenpistolen absolviert. „Wir zeigen sie nicht, sie sind aber griffbereit“, so Vorholt. Der Sprecher betont, dass die Polizei in Münster regelmäßig die aktuelle Sicherheitslage bewerte – unabhängig von Ereignissen wie am Dienstagabend in Straßburg.

Anschlag auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt

1/35
  • 13.12.2018, Frankreich, Straßburg: Passanten zünden nahe des Straßburger Weihnachtsmarkts eine Kerze an, um der Opfer des Anschlags vom 12.12.2018 zu gedenken. Hier hatte ein Attentäter zwei Menschen erschossen.

    Foto: Sebastian Gollnow/dpa
  • Bei dem tödlichen Anschlag am 11.12.2018 gehen die Ermittler von einem terroristischen Anschlag aus. Die Zahl der Todesopfer stieg nach dem Terroranschlag von zwei auf drei. Foto: Christophe Ena/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Foto: Christophe Ena/AP/dpa
  • Menschen nehmen in Gedenken an die Opfer eines Anschlages auf einem Weihnachtsmarkt an einem Gottesdienst im Straßburger Münster teil.

    Foto: Alain Jocard/AFP/dpa
  • Frankreich, Straßburg: Menschen nehmen in Gedenken an die Opfer eines Anschlages auf einem Weihnachtsmarkt an einem Gottesdienst im Straßburger Münster teil.

    Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa
  • Polizisten gehen nach einem Angriff in der Gegend des Straßburger Weihnachtsmarkts an einem Tatort vorbei, an dem Blumen liegen.

    Foto: Sebastian Gollnow/dpa
  • Französische Polizisten gehen an Kerzen und Blumen vorbei, die in der Nähe des Weihnachtsmarktes an die Opfer des Anschlages vom 11.12.2018 erinnern. Nach dem schweren Terroranschlag in Straßburg macht die Polizei in Frankreich und Deutschland Jagd auf den Attentäter.

    Foto: Christophe Ena/AP/dpa
  • Frauen legen nach einem Angriff in der Gegend des Straßburger Weihnachtsmarkts an einem Tatort Kerzen nieder. Die Anti-Terror-Spezialisten der Pariser Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen übernommen.

    Foto: Sebastian Gollnow/dpa
  • Französische Soldaten gehen nach einem Angriff nahe des Straßburger Weihnachtsmarkts vor dem Münster an geschlossenen Weihnachtsmarktständen vorbei.

    Foto: Sebastian Gollnow/dpa
  • Französische Polizisten bewachen eine Straße.

    Foto: Christophe Ena
  • Französische Polizisten blockieren während eines Einsatzes in einem Stadtteil von Straßburg eine Straße. Zwei Tage nach dem Terroranschlag in Straßburg gibt es laut dem französischen Nachrichtensender BFMTV einen größeren Polizeieinsatz im Straßburger Stadtteil Neudorf. Der Anlass für den Einsatz sei bisher nicht klar, berichtete der Sender.

    Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa
  • Ein Ermittlungsaufkleber der Polizei klebt neben einem Einschussloch nach einem Angriff in der Nähe des Straßburger Weihnachtsmarkts.

    Foto: Christophe Ena/AP/dpa
  • Frankreich, Neudorf: Französische Polizisten bereiten sich auf einen Einsatz in einem Stadtteil von Straßburg vor. Zwei Tage nach dem Terroranschlag in Straßburg gibt es laut dem französischen Nachrichtensender BFMTV einen größeren Polizeieinsatz im Straßburger Stadtteil Neudorf. Der Anlass für den Einsatz sei bisher nicht klar, berichtete der Sender.

    Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa
  • Baden-Württemberg, Stuttgart: Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen vor der Einfahrt zu einer Tiefgarage. Nach Polizeiangaben sind die Polizisten einem Hinweis auf den Aufenthaltsort des Attentäters von Straßburg nachgegangen. Gefunden wurde er bei diesem Einsatz nicht.

    Foto: Simon Sachseder/dpa
  • Frankreich, Straßburg: Ein Polizist steht nach einem Angriff in der Gegend des Straßburger Weihnachtsmarkts vor einem Tatort. Die Anti-Terror-Spezialisten der Pariser Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen übernommen.

    Foto: Sebastian Gollnow/dpa
  • Polizisten gehen nach einem Angriff in der Gegend des Straßburger Weihnachtsmarkts durch die Innenstadt.

    Foto: Sebastian Gollnow
  • Baden-Würrtemberg, Kehl: Polizisten kontrollieren nach einem Angriff in der Gegend des Straßburger Weihnachtsmarkts eine Tram aus Straßburg.

    Foto: Sebastian Gollnow
  • Baden-Würrtemberg, Kehl: Polizisten kontrollieren nach einem Angriff in der Gegend des Straßburger Weihnachtsmarkts eine Tram aus Straßburg.

    Foto: Sebastian Gollnow
  • Frankreich, Straßburg: Polizisten kontrollieren nach einem Angriff in der Gegend des Straßburger Weihnachtsmarkts Autos aus Straßburg.

    Foto: Sebastian Gollnow
  • Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Die Abgeordneten des Landtages stehen während der Sitzung des Landtages für eine Gedenkminute für die Opfer des Anschlages in Straßburg im Plenum.

    Foto: Federico Gambarini
  • Baden-Württemberg, Kehl: Die Straßenbahn zwischen Kehl und Straßburg fährt an der Deutsch-Französischen Grenze in Kehl über eine Brücke, während daneben Polizisten Fußgänger und Radfahrer kontrollieren.

    Foto: Christoph Schmidt
  • Baden-Württemberg, Kehl: Deutsche Polizisten kontrollieren an der Deutsch-Französischen Grenze in Kehl alle Fahrzeuge, die aus Straßburg heraus fahren. Bei

    Foto: Christoph Schmidt
  • Baden-Württemberg, Kehl: Ein Polizist kontrolliert an der Deutsch-Französischen Grenze in Kehl die Fahrerkabine von einem LKW.

    Foto: Christoph Schmidt
  • Frankreich, Straßburg: Polizisten gehen nach einem Angriff in der Gegend des Straßburger Weihnachtsmarkts durch die Innenstadt.

    Foto: Sebastian Gollnow
  • Trotz umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen ist der Straßburger Weihnachtsmarkt zum Ziel eines tödlichen Anschlags geworden.

    Foto: aptn/AP/dpa
  • Ein Mann, der als potenzieller Gefährder polizeibekannt ist, hat am Dienstagabend (11.12.2018) inmitten einer Menschenmenge das Feuer eröffnet.

    Foto: Uncredited/AP/dpa
  • Zwei Besucher wurden getötet, 14 weitere erlitten zum Teil schwere Verletzungen.

    Foto: Ye Pingfan
  • Nach dem Vorfall kontrolliert die Polizei, die von einem terroristischen Hintergrund ausgeht, an der deutsch-französischen Grenze in Kehl alle Fahrzeuge, die aus Straßburg heraus fahren.

    Foto: Christoph Schmidt
  • Der Verdächtige hatte gegen 20 Uhr nahe dem Weihnachtsmarkt der Elsass-Metropole das Feuer eröffnet. Zwischen 20 und 21 Uhr habe er sich zweimal einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften im Patrouilleneinsatz geliefert und wurde auf der Flucht angeschossen. Der Attentäter hat nach Kenntnis der deutschen Justiz bereits etliche Jahre im Gefängnis verbracht - in allen Fällen ging es um Einbrüche.

    Foto: Ye Pingfan
  • Der Sender France Info berichtete unter Berufung auf Polizeiquellen, bei dem Attentäter handele es sich um einen 29-Jährigen, der eigentlich am Dienstagmorgen verhaftet werden sollte.

    Foto: Jean-Francois Badias
  • Einsatzkräfte der Polizei ermitteln nach dem Angriff am Straßburger Weihnachtsmarkt in der Nähe des Tatortes.

    Foto: Ye Pingfan
  • Straßburgs Weihnachtsmarkt gilt als potenzielles Anschlagziel und ist deswegen besonders gesichert. Er zählt mit rund 300 Buden zu den größten und ältesten Märkten in Europa und zieht deshalb jährlich Hunderttausende Besucher

    Foto: Christoph Schmidt
  • Nach dem Angriff mussten Besucher eines Basketballspiel im Straßburger Rhenus-Sportstadion zunächst warten, bis sie das Stadion verlassen durften.

    Foto: Jean-Francois Badias
  • Eine lange Schlange an Fahrzeugen bildete sich an der deutsch-französischen Grenze in Kehl.

    Foto: Christoph Schmidt
  • Die deutsche Bundespolizei kontrolliert mehrere Grenzübergänge von Deutschland nach Frankreich. Nicht nur der Straßenverkehr, sondern auch der öffentliche Nahverkehr wird überprüft - dazu zählt auch die grenzüberschreitende Tram.

    Foto: Christoph Schmidt
  • Anschlag auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt Foto: Jean-Francois Badias
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6253738?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F87%2F3862662%2F
Amazon-Zusteller legt Paket in der blauen Tonne ab
Paketdienst: Amazon-Zusteller legt Paket in der blauen Tonne ab
Nachrichten-Ticker