Bilanz der Abfallwirtschaftsbetriebe
Weniger Abfall von Böllern und Silvester-Raketen

Münster -

In der Neujahrsnacht mussten die Abfallwirtschaftsbetriebe 800 Kilogramm weniger Silvester-Müll beseitigen als in den Vorjahren. Die Menge an Müll, die am Domplatz, in der City, im Hafen und an der Torminbrücke eingesammelt wurde, war trotzdem beachtlich.

Mittwoch, 02.01.2019, 15:08 Uhr aktualisiert: 02.01.2019, 15:10 Uhr
Silvester-Müll in Münster: Am Neujahrsmittag sah es an der Wolbecker Straße noch ziemlich wild aus, inzwischen haben AWM, Anlieger und Hausmeister zum Besen gegriffen und „klar Schiff“ gemacht..
Silvester-Müll in Münster: Am Neujahrsmittag sah es an der Wolbecker Straße noch ziemlich wild aus, inzwischen haben AWM, Anlieger und Hausmeister zum Besen gegriffen und „klar Schiff“ gemacht.. Foto: hpe

Rund 5,2 Tonnen Silvestermüll und damit 800 Kilogramm weniger als in den Vorjahren mussten die Saubermänner der städtischen Abfallwirtschaftsbetriebe (AWM) am Neujahrsmorgen zwischen 4 Uhr und 9.30 Uhr von Münsters Straßen kehren.

„Ein kleiner Rückgang, in den vergangenen Jahren waren es immer rund sechs Tonnen an ausgebrannten Böllern und Raketenresten“, so AWM-Sprecherin Manuela Feldkamp . Problematisch sind die Glasscherben, auch diesmal wurde wieder der Reifen einer der sieben eingesetzten Kehrmaschinen zerstört. Schon Anfang 2018 gab es beim Großreinemachen zum Jahreswechsel durch Glasbruch einen Plattfuß am Gerät.

2016 bleibt das Spitzenreiter-Jahr

Weil sich die Partyszene immer mehr in Richtung Hafen verlegt, steigt dort der Entsorgungsaufwand seit Jahren an. Feldkamp: „Sichtbar weniger Silvestermüll gab es rund um den Bahnhof, auf dem Domplatz und am Alten Fischmarkt.“

Die Silvesternacht 2018/2019 in Münster

1/22
  • Am Hafen tauchten Silvester-Raketen um Mitternacht den Himmel in bunte Farben.

    Foto: Oliver Werner
  • Zahlreiche Münsteraner versammelten sich am Stadthafen zum gemeinsamen Feiern.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch am Domplatz war einiges los.

    Foto: hpe
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: hpe
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: Oliver Werner
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: hpe
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: hpe
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: hpe
  • So feierte Münster ins neue Jahr Foto: hpe

Spitzenreiter war übrigens 2016, als neun Tonnen Überbleibsel zur Jahreswende eingesammelt werden mussten. Zum Vergleich: Beim Rosenmontag fallen rund 22 Tonnen Abfall an, nach dem Stadtfest müssen die AWM-Mitarbeiter rund 14 Tonnen an weggeworfenen Hinterlassenschaften einkehren.

„Wir hatten in diesem Jahr auch genügend Leute verfügbar, weil kein paralleler Winterdienst nötig war“, so Feldkamp.

Bitte an die Anwohner

Bei der sogenannten „Event-Reinigung“ werden nur die stark frequentierten Plätze wie Domplatz, Torminbrücke, Altstadt und Hafen gesäubert, die übrigen Straßen sind erst in den kommenden zwei Wochen im Rahmen der normalen Reinigungstouren dran.

Die AWM bitten alle Anlieger, besonders Glasscherben auch von Rad- und Gehwegen umgehend zu entfernen. „Nicht nur wegen der Sauberkeit, sondern auch aus Sicherheitsgründen“, so Feldkamp.

Laut Gesetz sind Anlieger ähnlich wie nach Schneefällen verpflichtet, vor ihren Haustüren Raketenreste, Flaschen und Böllerfragmente zu beseitigen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6293185?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F87%2F3862662%2F
Besorgniserregende Entwicklung: Steht UKM-Chef Nitsch vor dem Aus?
Weithin sichtbar: Die Türme des münsterischen Universitätsklinikums, deren Außenhaut in den zurückliegenden Jahren komplett saniert wurde. Im Innern gibt es Streit – über den Führungsstil des Ärztlichen Direktors und die mangelnde Finanzausstattung durch das Land.
Nachrichten-Ticker