Dreharbeiten zu „Mein Lokal, Dein Lokal“ in Münster
Kameras in der Küche

Münster -

Ein Fernsehteam von Kabel eins war am Montag im Wirthaus Zur Post in Nienberge zu Gast, um für die Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ zu drehen. Dabei gab es schon vorab ein Lob der Fernsehmacher.

Dienstag, 08.01.2019, 08:30 Uhr
Dreharbeiten im Wirtshaus Zur Post: Betreiber Bernd Ringel (l.) und Koch Wenzel Hubeny hatten am Montag vier Gastronomen aus Roxel (Marlene Morais, Pipavino), Osnabrück, Bramsche und Bad Iburg für die Kabel-1-Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ zu bewirten.
Dreharbeiten im Wirtshaus Zur Post: Betreiber Bernd Ringel (l.) und Koch Wenzel Hubeny hatten am Montag vier Gastronomen aus Roxel (Marlene Morais, Pipavino), Osnabrück, Bramsche und Bad Iburg für die Kabel-1-Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ zu bewirten. Foto: Björn Meyer

„Servus, ich bin der Wenzel “, sagt Wenzel Hubeny, Koch im Wirtshaus Zur Post in Nienberge, als zwei Gastronomen seine Küche betreten, um ihm bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen. Viel weiter kommt das Trio bei der Begrüßung allerdings nicht: „Stopp, das machen wir noch einmal“, sagt Deniz Backer da schon.

Der sogenannte Realisator des Kabel-eins-Filmteams von „Mein Lokal, Dein Lokal“, präzisiert freundlich: „Ich will keine Rücken sehen.“ Also wird die Szene noch ein zweites und auch ein drittes Mal gedreht. Trotz der ungewohnten Situation, Koch Hubeny agiert bereits nach einigen Augenblicken so, als habe er nie etwas anderes gemacht, als fremden Menschen vor der Kamera seine Küche gezeigt. „Ist ja mal was anderes“, sagt er verschmitzt, als die Kamera einen Moment nicht läuft.

Bayerisches Wirtshaus im westfälischen Nienberge

Vor rund zwei Monaten hatte sich der Sender bei Bernd Ringel , seit knapp zwei Jahren Betreiber des Wirtshauses Zur Post, gemeldet. „Da stand Wenzel gerade neben mir und hob den Daumen, als ich ihn gefragt habe, ob wir da mitmachen sollen“, sagt Ringel und lacht. Bei einem anschließenden Casting überzeugte Ringels Konzept vom bayerischen Wirtshaus im westfälischen Nienberge.

Und so ist die Alte Post in dieser Woche einer von fünf Drehorten, in dem Kabel eins die Gastronomen untereinander die jeweiligen Konzepte bewerten lässt. Denn genau darum geht es: „Die Restaurants sollen nicht verglichen werden, sondern jedes Konzept soll für sich stehen“, erklärt Jutta Kleinsteuber vom Produktionsteam.

Spannendes Kennenlernen

Gerade deshalb freut Ringel, der früher unter anderem in Münster den Klup sowie den GoGo Rose Club betrieben hat, sich auf die Woche. „Als Gastronom kommt man privat ja nicht mehr viel in andere Restaurants. Daher finde ich es total spannend, die anderen Gastronomen kennenzulernen.“

Und tatsächlich steht Ringel schon wenig später ganz entspannt mit den Kollegen, die gerade nicht für den Dreh gebraucht werden, an seiner Theke und plauscht. Nur wenige Meter weiter lobt das Kamerateam die Küche im Wirtshaus Zur Post. Die Größe sei eine wahrer Luxus schwärmt der Kameramann und erzählt die Geschichte, wie sie einst bei einem Dreh waren, wo ein Koch mit vier kleinen Töpfen auf einer Kochplatte hantieren musste. Damit hat Wenzel Hubeny kein Problem. Er erklärt den Lokalbetreibern lieber die ganzen Produkte, die im Wirtshaus zur Post selbst hergestellt werden.

Ausstrahlung im TV

Der genaue Ausstrahlungstermin für die „Mein Lokal, Dein Lokal“-Woche in Münster und Osnabrück ist derzeit noch nicht bekannt. Fünf Tage lang wird dann, immer ab 17.55 Uhr, ein Lokal vorgestellt. Die Gastronomen bewerten sich gegenseitig. Zudem wird auch Fernsehkoch Mario Kotaska, unter anderem bekannt aus der Fernsehserie „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“, die einzelnen Betriebe noch einmal gesondert bewerten.

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