Urlauber waren drei Tage eingeschneit
Reisegruppe aus Münster verlässt Obertauern

Münster -

Tagelang saßen sie in Österreich fest. Am Dienstagmorgen konnten sich die Münsteraner endlich auf die Heimreise machen.

Dienstag, 08.01.2019, 16:54 Uhr aktualisiert: 08.01.2019, 17:20 Uhr
Die münsterischen Urlauber mussten sich die Zeit im Schnee kreativ vertreiben.
Die münsterischen Urlauber mussten sich die Zeit im Schnee kreativ vertreiben.

Die Reisegruppe aus Münster, die seit Samstag im österreichischen Skigebiet Obertauern eingeschneit war (wir berichteten ), hat sich am Dienstagmorgen wieder auf den Rückweg nach Westfalen machen können. „Am Morgen wurde die Straße nach Obertauern geöffnet, und wir konnten mit dem Postbus nach Radstadt fahren“, berichtete Katharina Hegge vom münsterischen Veranstalter „Ski4friends“.

Absolute Ausnahmesituation 

Den Ersatzbus des Veranstalters direkt bis nach Obertauern zu fahren, wollte der Reiseveranstalter nach den Erfahrungen der vergangenen Tage nicht. „Bloß kein Risiko mehr eingehen“, sagte Hegge der Redaktion am Telefon. Sie unterstrich derweil, dass es sich bei dem Schneechaos in Obertauern um eine absolute Ausnahmesituation gehandelt habe.

Starker Schneefall in Bayern und Österreich

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  • Im Ennstal in Österreich: Ein Hubschrauber, "Alouette III", fliegt in Richtung der abgeschnittenen Ortschaft Radmer im Bezirk Leoben...

    Foto: Peter Lechner/BUNDESHEER/APA/dpa
  • ...Der Helikopter soll dringend benötigte Sauerstoffflaschen für einen Patienten bringen, dessen Vorrat am Mittwoch zu Ende geht. Angesichts neuer möglicher Schneefälle bereitet sich Österreich auf hohe Lawinenwarnstufen vor.

    Foto: Peter Lechner/BUNDESHEER/APA/dpa
  • Feuerwehrmänner tragen in Salzburg Pflanzen aus einem Gewächshaus einer Gärtnerei, das durch massive Schneemassen eingebrochen ist.

    Foto: Franz Neumayr
  • Zwei Feuerwehrmänner schippen Schnee von dem Dach eines Gewächshauses einer Gärtnerei, das unter den Schneemassen einbrach.

    Foto: Franz Neumayr
  • Koppl: Schnee ist am Straßenrand aufgetürmt. Angesichts neuer möglicher Schneefälle bereitet sich Österreich auf hohe Lawinenwarnstufen vor.

    Foto: Barbara Gindl
  • Völlig eingeschneit ist das Jugendhotel Felseralm in Obertauern (Österreich)...

    Foto: privat
  • ...wo derzeit eine Reisegruppe aus Münster festsitzt...

    Foto: privat
  • Die Zeit vertreiben sich die Münsteraner derweil neben Schneeschaufeln mit Eisstockschießen...

    Foto: privat
  • ...oder ganz kreativ bei einer humorigen Klaviervorführung im Schnee.

    Foto: privat
  • Koppl (Österreich): Bäume biegen sich unter der Last des nassen Schnees über eine Straße.

    Foto: Barbara Gindl
  • Ein Auto auf einer Straße ist in Koppel (Österreich) hinter Schneemassen zu sehen.

    Foto: Barbara Gindl
  • Dieses von der Gemeinde Pölstal (Österreich) zur Verfügung gestellte Foto zeigt Feuerwehrleute beim Freilegen eines Daches.

    Foto: Gemeinde Pölstal
  • Die Straße nach Österreich ist am Grenzübergang Mittenwald-Scharnitz auf Grund der Lawinengefahr gesperrt.

    Foto: Angelika Warmuth
  • Ein Straßenschild weist in Garmisch-Partenkirchen (Bayern) auf die Verbindung Bayern-Österreich hin, die wegen Lawinengefahr gesperrt ist.

    Foto: Angelika Warmuth
  • Steirische Ennstal (Österreich): Dieses vom österreichischen Bundesheer zur Verfügung gestellte Foto zeigt einen Hubschrauber des Bundesheers im Einsatz im Steirischen Ennstal. Der Winter hat weite Teile Bayerns weiter fest im Griff.

    Foto: Peter Lechner/BUNDESHEER/APA/dpa
  • Ein Traktor räumt in Traunstein (Bayern) Schnee.

    Foto: Tobias Hase
  • Ein Räumfahrzeug mit Schneefräse fährt in Siegsdorf (Bayern) auf einer Straße.

    Foto: Tobias Hase
  • Pferde stehen in Garmisch-Partenkirchen (Bayern) im Schnee.

    Foto: Angelika Warmuth
  • Zwei Kinder spielen in Traunstein (Bayern) im Schnee.

    Foto: Tobias Hase
  • Sichtlich Spaß hat dieses Kind in Traunstein (Bayern) auf einem Schneehügel.

    Foto: Tobias Hase
  • Fahrzeuge sind in Traunstein (Bayern) eingeschneit und schneebedeckt.

    Foto: Tobias Hase

Zwar komme es schon mal vor, dass die Straße nach Obertauern für kurze Zeit gesperrt werde; dass eine Sperrung allerdings so lange aufrechterhalten werde, daran habe sich auch die Betreiberfamilie des Hotels, in dem die Münsteraner untergebracht waren, nicht erinnern können.

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