Liberale kommen nicht zur Ruhe
FDP-Kapriolen: Landesvorstand am Zug

Münster -

Die Kapriolen in der münsterischen FDP scheinen kein Ende zu nehmen. Nicht das letzte verbliebene Vorstandsmitglied Jörg Berens, sondern der Düsseldorfer Landesvorstand wird nun zum geplanten Kreisparteitag einladen.

Sonntag, 27.01.2019, 19:50 Uhr aktualisiert: 27.01.2019, 19:58 Uhr
Die FDP-Kapriolen in Münster scheinen kein Ende zu nehmen.
Die FDP-Kapriolen in Münster scheinen kein Ende zu nehmen. Foto: dpa

Die Kapriolen in der münsterischen FDP scheinen kein Ende nehmen zu wollen: Nachdem alle gewählten Vorstandsmitglieder der Liberalen in den vergangenen zwei Wochen ihren Rücktritt erklärt haben, sollte der neue, aber längst nicht unumstrittene FDP-Ratsfraktionschef Jörg Berens auf Geheiß des liberalen Landesvorstands in Düsseldorf die Nachfolge-Suche mit der Einberufung eines Kreisparteitags in die Hände nehmen. Doch das wollten offenbar nicht alle Mitglieder in der münsterischen FDP akzeptieren und äußerten nach Informationen unserer Zeitung Zweifel an dieser Direktive aus Düsseldorf.

Die Kehrtwende

Kurz vor dem Wochenende kam dann aus der NRW-Geschäftsstelle der Liberalen die Kehrtwende. Jetzt soll doch nicht Fraktionschef Berens als letztes verbliebenes Vorstandsmitglied in Münster, sondern der Landesvorstand der FDP zum Kreisparteitag vor Ort einladen. Das geht aus einer Mail von Mirco Rolf-Seiffert, Geschäftsführer Politik in der FDP-Geschäftsstelle, hervor. Zur Begründung für den Zickzack-Kurs hieß es, die Rechtslage sei in diesem Fall nicht eindeutig, deshalb habe man weitere Prüfungen vorgenommen. Der FDP-Kreisverband Münster ist ohne Führung, seit der bisherige Vorsitzende Manuel Lascasas als Folge der Wahl des neuen Ratsfraktionschefs Berens zurückgetreten ist. Es gebe keine gemeinsame Basis, hieß es.

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