Bundesweite Aktion
„Twittergewitter“ ohne Feuerwehr Münster

Münster -

16 Feuerwehren in NRW werden am Montag per Twitter live von Einsätzen berichten. Münster ist nicht dabei. Der Grund: Es fehlen die Kapazitäten.

Montag, 11.02.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 08:03 Uhr
 „Aus technischen Gründen und wegen fehlender Kapazitäten“ ist die Feuerwehr in Münster am Montag ganz analog unterwegs und beteiligt sich nicht am „Twittergewitter“.
 „Aus technischen Gründen und wegen fehlender Kapazitäten“ ist die Feuerwehr in Münster am Montag ganz analog unterwegs und beteiligt sich nicht am „Twittergewitter“. Foto: hpe

16 Berufsfeuerwehren aus Nordrhein-Westfalen beteiligen sich an diesem Montag am ersten bundesweiten „Twittergewitter“, mit dem auf die Notrufnummer "112" hingewiesen werden soll. Die Feuerwehr in Münster ist allerdings nicht dabei - es fehlt an Kapazitäten.

Zwölf Stunden lang wollen die Helfer aus anderen Großstädten während ihrer noch laufenden Notfalleinsätze Liveberichte über den Kurznachrichtendienst absetzen und „den Menschen draußen zeigen, was die Feuerwehr täglich leistet“, so der Tenor.

Tag des "Europäischen Notrufs"

Die Aktion findet zum 11.2., passend zur Notrufnummer 112, am zehnten Jahrestag des „Europäischen Notrufs“ teil. Die 112 hat sich inzwischen auch in den Nachbarländern als einheitliche Rufnummer bei Feuer, Unfall und lebensbedrohlichen Erkrankungen etabliert und soll sich durch öffentlichkeitswirksame Aktionen noch stärker ins Gedächtnis der Bevölkerung einprägen.

Weil die Berufsfeuerwehr Münster „aus technischen Gründen und wegen fehlender Kapazitäten“, so ihr Chef Gottfried Wingler-Scholz, bislang weder über einen Twitter- noch über einen Facebook-Account verfügt, kann sie sich auch nicht am „Twittergewitter“ beteiligen. Auch die Homepage enthält aktuell noch Zahlen und Fakten von 2016.

Allerdings steht beispielsweise auf vielen Lösch- und Rettungsfahrzeugen deutlich sichtbar der Hinweis „Feuer/ Notfall 112“.

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