Zu viel Alkohol am Rosenmontag
Betrunkene Jugendliche: Polizei verschickt Elternbriefe

Münster -

Am Rande des Rosenmontagszuges schlugen etliche Jugendliche kräftig über die Stränge und tranken eine Menge Alkohol. Einige Eltern werden daher in den kommenden Tagen Post von der Polizei bekommen.

Dienstag, 05.03.2019, 17:30 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 17:34 Uhr
Zu viel Alkohol am Rosenmontag: Betrunkene Jugendliche: Polizei verschickt Elternbriefe
Alkoholmissbrauch ist gerade zur Karnevalszeit ein großes Thema. Foto: dpa

Kein schönes Bild bot sich am Rosenmontag zwischen Altem Steinweg und Mauritzstraße. Von den Hunderten Jugendlichen, die dort Karneval feierten, hatten viele bereits vor Eintreffen des Zuges eine Menge Alkohol konsumiert.

Auch an anderen Stellen entlang der Zugstrecke fielen wiederholt teils stark betrunkene Minderjährige auf. Präventionsstreifen der Polizei vernichteten noch vor Ort 15 Liter hochprozentigen Alkohol aus dem Besitz von Minderjährigen.

Mehr Zeit fürs "Vorglühen"

In den kommenden Tagen werde die Behörde ein Dutzend Briefe an die Eltern von Jugendlichen verschicken, die am Rosenmontag stark betrunken waren, berichtet Polizei-Sprecher Andreas Bode . „Da der Zug später startete, blieb offenbar mehr Zeit fürs Vorglühen“, so Bode.

Impressionen vom Rand des Rosenmontagszuges in Münster

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Ähnlich schätzt Carolin Gilles von der städtischen Alkoholpräventionskampagne „Voll ist out“ die Situation am Rosenmontag ein. „Man hat einigen angemerkt, dass das Vortrinken diesmal zwei Stunden länger dauerte.“ Insgesamt, so Gilles, habe es aber nicht mehr betrunkene Jugendliche als in den Vorjahren gegeben.

Gezielte Ansprache

Schon seit Jahren versucht „Voll ist out“ , Jugendliche zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu bewegen. „Leider wird es immer Jugendliche geben, die ihre Grenzen nicht kennen“, sagt Gilles.

Der Rosenmontagszug rollt durch Münster

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Doch gerade in der Altersgruppe 12 bis 17 Jahre gebe es auch immer mehr Jugendliche, die auf Alkohol komplett verzichten. Dennoch: „Für uns wird es auch in Zukunft eine Menge zu tun geben, um die Jugendlichen in Sachen Alkohol zu sensibilisieren.“ So waren am Rosenmontag gleich mehrere Präventionsteams unterwegs, um junge Leute gezielt anzusprechen.

Mit gutem Beispiel voran gehen

„Ein Alkoholverbot wäre natürlich eine deutliche Botschaft“, sagt Gilles. „Ich glaube allerdings, dass ein solches Verbot an der Umsetzung scheitern würde – viele Jugendliche würden am Rande des Umzuges trotzdem Alkohol konsumieren.“ Sie appelliert daher an die Erwachsenen, mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Auch bei Polizei-Sprecher Andreas Bode hält sich die Begeisterung für ein Alkoholverbot in Grenzen. Er verweist auf den in diesem Jahr vergrößerten Familienbereich, in dem Alkoholkonsum tabu ist. „Aktionen wie diese unterstützen wir als Polizei natürlich.“

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