Nach bewaffnetem Überfall
Polizei nimmt Schuhgeschäft-Räuber fest

Münster -

Ermittlungserfolg: Nach einem Raub auf ein Schuhgeschäft an der Ostmarkstraße im März 2018 haben Polizisten am Donnerstagmorgen (7. März) um 6 Uhr einen der Tatverdächtigen festgenommen. Eine DNA-Spur führte die Ermittler zum Täter.

Donnerstag, 07.03.2019, 12:18 Uhr aktualisiert: 07.03.2019, 12:43 Uhr
Nach bewaffnetem Überfall: Polizei nimmt Schuhgeschäft-Räuber fest
Symbolbild Foto: Boris Roessler/dpa

Zwei Täter stürmten am Tag der Tat im März vergangenen Jahres getarnt mit "Anonymous"-Masken das Schuhgeschäft. Einer der Vermummten sicherte den Eingang ab, der andere ging zum Verkäufer, hielt ihm eine Pistole gegen den Kopf und forderte das Geld aus der Kasse. Mit den Tageseinnahmen flüchteten die Täter mit Fahrrädern in Richtung der Wiener Straße, schildert die Polizei die Tat.

Die Räuber warfen ihre Masken in der Nähe der Epiphaniaskirche weg und wechselten die Kleidung. Jetzt gelang es den Beamten mit einer DNA-Spur einen 18-Jährigen Tatverdächtigen zu ermitteln. Der Verdacht gegen den 18-Jährigen erhärtete sich im Rahmen von weiteren Ermittlungen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Richter Haftbefehl.

Am Donnerstagmorgen durchsuchten die Ermittler nach der Festnahme des Tatverdächtigen seine Wohnung und fanden eine PTB-Pistole. Die Ermittlungen dauern an. Der 18-Jährige soll noch am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

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