Alleinunfall in der Nacht
Trunkenheitsfahrt endet im Krankenhaus

Borghorst -

Ein Trümmerfeld von mehr als 150 Metern und eine selbst für erfahrene Einsatzkräfte anfangs unübersichtliche Lage: Gegen 1.30 Uhr in der Nacht zum Sonntag wurden zahlreiche Kräfte von freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zur Emsdettener Straße gerufen.

Sonntag, 31.03.2019, 11:35 Uhr aktualisiert: 31.03.2019, 11:45 Uhr
Alleinunfall in der Nacht: Trunkenheitsfahrt endet im Krankenhaus
Foto: Jens Keblat

Alleinunfall mitten in der Nacht: Auf der Emsdettener Straße in Höhe der Fußgängerampel ist in den frühen Morgenstunden des Sonntages ein junger Mann mit seinem Wagen gegen einen parkenden Kleinwagen geprallt. Die Polizei ermittelt jetzt unter anderem wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer.

Ungebremster Aufprall

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein junger Mann mit einem Volvo auf der Emsdettener Straße in Fahrtrichtung Ortsausgang unterwegs, als er in Höhe der Fußgängerampel offenbar ungebremst in einen parkenden Kleinwagen fuhr. Der VW wurde vom Straßenrand auf ein Privatgrundstück und dort gegen einen anderen Kleinwagen geschleudert, der Volvo des Unfallverursachers kam erst rund 150 Meter später zum Stehen.

Ermittlungen laufen

Bei dem Alleinunfall zog sich der junge Mann am Steuer des Volvos Verletzungen zu. Er wurde unter notärztlicher Begleitung mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist jetzt Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen, zu denen die Beamten mangels fundierter Erkenntnisse in der Nacht noch keine Angaben machen konnten.

Fahrer möglicherweise erst 17 Jahre alt

Nur so viel: Die Beamten gehen von einer Trunkenheitsfahrt aus. Der vorherige Alkoholgenuss sei dem Fahrer anzumerken gewesen. Und: Möglicherweise handelt es sich bei dem Fahrer um einen erst 17-Jährigen. Die genaue Prüfung der Personaldaten stehe jedoch noch aus, so ein Polizeibeamter vor Ort weiter.

An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstanden Totalschäden, inwieweit noch ein drittes Fahrzeug beschädigt wurde, konnte zunächst nicht geklärt werden. Mit Blick auf das enorme Trümmerfeld bestätigte auch Feuerwehr-Einsatzleiter Linus Stracke, dass die Lage für die Wehrleute zunächst unübersichtlich gewesen sei. Entgegen der ersten Meldung sei der Unfallfahrer jedoch nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt gewesen.

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Foto: Jens Keblat

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