Fahrer-Fehler
Mit dem Viehanhänger in die Arkaden: Tiefgaragen-Decke beschädigt

Münster -

Auf diese Idee muss man erst einmal kommen: Mit einem hohen Viehanhänger wollte ein Autofahrer in die Tiefgarage der schicken Münster-Arkaden fahren. Doch die vorgegebene Einfahrtshöhe beträgt nur 2,40 Meter.

Donnerstag, 09.05.2019, 14:25 Uhr aktualisiert: 09.05.2019, 15:49 Uhr
Fahrer-Fehler: Mit dem Viehanhänger in die Arkaden: Tiefgaragen-Decke beschädigt
Das Bild zeigt die Beschädigung an der Decke im Einfahrtsbereich. Foto: Matthias Ahlke

Ob eine Kuh oder gar ein Pferd in dem Viehanhänger war, ist kaum zu vermuten. Doch genau weiß das die Westfälische Bauindustrie (WBI) als Betreiberin der Tiefgarage in den schicken Münster-Arkaden natürlich nicht . . .

Ein silberner Kombi fuhr von der Königsstraße mit einem viel zu hohen Anhänger mit Münster-Kennzeichen in das unterirdische Parkhaus ein. Auf der Einfahrtsrampe passierte dann, was kommen musste: Das Gespann knallte zunächst gegen die rot-weiße Höhenbegrenzung und dann – weil der Fahrer einfach weiterfuhr – gegen die Betondecke. Davon gibt es sogar eine kurze Filmsequenz, die inzwischen im Netz kursiert.

Vorgegebene Einfahrtshöhe missachtet

„Wir kennen dieses Video und auch den Verursacher, der sich bei uns gemeldet hat“, sagt Christoph Hilbert von der WBI. Die Decke über der Einfahrtsspur müsse renoviert werden. „Von einer Anzeige sehen wir ab. Wichtig ist uns, dass der Schaden ersetzt wird“, so Hilbert.

Warum das Gespann trotz der vorgegebenen Einfahrtshöhe von 2,40 Meter in die Tiefgarage wollte, ist der WBI nicht bekannt. Vielleicht sollten sperrige Einkäufe abtransportiert oder Fahrräder mitgenommen werden. „Grundsätzlich“, betont Hilbert, „gehören Autos mit Anhängern nicht in ein Parkhaus.“ Bei der Einfahrt könnte die Schranke zwischendurch schließen. Auch seien die Stellplätze nicht für längere Gespanne ausgelegt.

Es komme allerdings immer mal wieder vor, dass Leute mit zu hohen Fahrzeugen in Parkhäuser der WBI einfahren und es dann kracht. „Die Schäden an den Autos sind dabei meistens viel höher als am Gebäude“, sagt Hilbert.

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