"The Voice of Germany"
Gronauer Denis Henning will Udo Lindenberg stolz machen

Gronau -

Eigentlich singt Denis Henning aus Gronau nur so für sich. Kein Gesangsunterricht, keine Instrumente - er ist eher der Typ, der allein unter der Dusche singt. Doch am Donnerstag steht Henning plötzlich vor gut 600 Leuten und zahlreichen Fernsehkameras auf einer großen Bühne: Er ist Kandidat der Casting-Show „The Voice of Germany“.

Donnerstag, 19.09.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 19.09.2019, 13:01 Uhr
"The Voice of Germany": Gronauer Denis Henning will Udo Lindenberg stolz machen
Foto: Sat.1/ProSieben/André Kowalski

Am Donnerstagabend um 20.15 Uhr singt Denis Henning in den sogenannten „Blind Auditions“ und muss versuchen, einen der vier Juroren von sich zu überzeugen. Und das nur mit seiner Stimme: Die vier Coaches - Mark Forster, Rea Garvey, Alice Merton (bekanntester Song "No Roots") und Rapper Sido - sitzen zunächst mit dem Rücken zu den Kandidaten. Gefällt ihnen, was sie hören, versuchen sie, den Kandidaten in ihr Team zu holen.

Überraschung im Tanzstudio

Das kommt am Donnerstag auch auf Dennis Henning zu. Dabei hatte er sich nur auf gut Glück bei „The Voice“ beworben. „Eigentlich singe ich erst seit dem letzten Jahr vor anderen Leuten“, sagt der 36-Jährige. „Sonst habe ich das immer nur zu Hause und für mich selbst getan.“ Seine Frau habe ihn aber dazu ermutigt, sich zu bewerben.

Und es hat funktioniert: Denis Henning wurde eingeladen. „Ich wurde überrascht“, sagt er lachend. Eigentlich hatte er nur seine Tochter aus dem Tanzstudio seiner Frau abholen wollen. „Dort haben sie dann mit Plakaten auf mich gewartet und mir gesagt, dass ich dabei bin“, erinnert sich der vierfache Familienvater. „Das war echt krass, sowas erwartet man ja nicht.“

Dann begannen für Denis Henning die Vorbereitungen: Er eröffnete seinen eigenen Youtube-Kanal, auf dem er Cover-Songs veröffentlichte. Zudem sei er einmal bei einer Gesangslehrerin gewesen, Unterricht habe er aber keinen genommen.

Eigentlich nur ein Hobby

Im Alltag arbeitet Denis Henning als Kaufmann für Gesundheitswesen im Grenzland-Sanitätshaus in Ahaus. Das Singen war einfach nur ein Hobby. Fragt man ihn nach seiner Musikrichtung, kann er sich nicht  festlegen: „Ich mag Soul, Rhythm und Blues, aber auch Oldies und Schlager“, erzählt er. Egal welche Richtung - Denis Henning liebt das Singen und träumt davon, sein Hobby zum Beruf zu machen. „ Udo Lindenberg soll stolz auf mich sein“, sagt der Gronauer scherzend.

Den ersten Schritt zu Gesangskarriere hat Henning bereits gemeistert: Während der „Blind Auditions“ - die Folgen der Casting-Show sind schon abgedreht - stand er zum ersten Mal auf einer Bühne. „Ich war vorher tierisch aufgeregt. Und im ersten Moment war es befremdlich, auf einer solch großen Bühne zu stehen“, berichtet der Gronauer. „Aber nach ein paar Augenblicken war die Aufregung weg.“ Einen Lieblingscoach hat er übrigens nicht: „Alle sind toll und ich könnte von allen etwas lernen.“

Weitere Kandidaten aus der Region 

Übrigens: Denis Henning ist nicht der einzige „The Voice“-Kandidat aus dem Münsterland. Am Sonntag zog bereits Jo Marie Dominiak , Studentin in Münster, in die „Battles“ ein. Und am Donnerstag ist außerdem Linus Hemker dabei. Der 20-Jährige aus Ahaus versucht ebenfalls sein Glück in den „Blind Auditions“. Er führt ebenfalls seinen Youtube-Kanal , auf dem er Songs von Shawn Mendes, Ed Sheeran oder Adele covert. 

Ob beide weitergekommen sind und - wenn ja - in welchem Team sie weitersingen werden? Die Auflösung gibt es erst am Donnerstag um 20.15 Uhr auf ProSieben zu sehen.

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