Oktoberfest 2019
“O’zapft is” - Münsters Wiesn eröffnet

Münster -

Ein Zelt in weiß-blau: Tausende Besucher in Dirndl und Krachlederner feierten am Samstag die Eröffnung des 13. münsterischen Oktoberfestes. Auch in diesem Jahr könnte Münster dem Münchner Original in einer nicht unwichtigen Kategorie den Titel streitig machen.

Sonntag, 22.09.2019, 12:24 Uhr aktualisiert: 22.09.2019, 12:41 Uhr
Oktoberfest 2019: “O’zapft is” - Münsters Wiesn eröffnet
Eröffnung des Oktoberfests in Münster am Samstagabend. Foto: Matthias Ahlke

Eins, zwei, drei Mal schwingt Markus Lewe den Holzhammer, ehe der Hahn fest im Fass steckt. “O’zapft is” ruft der Oberbürgermeister am Samstagabend der jubelnden Menge im Festzelt am Albersloher Weg zu und erklärt das 13. münsterische Oktoberfest für eröffnet.

Kurz zuvor beweist das Stadtoberhaupt noch seine Entertainer-Qualitäten. “Wo sind die Leute aus dem Kreis Coesfeld?”, beginnt Lewe seine Abfrage, um danach alle Gäste aus den Kreisen des Münsterlandes zu begrüßen. Auf jede Frage schallt lauter Jubel der Begrüßten zurück, sogar als er sich nach “unseren Freunden aus den Niederlanden” erkundet.

Lewe braucht einen Schlag mehr als Reiter

Die Stimmung zum Auftakt der münsterischen Wiesn ist prächtig. Dass Lewe einen Schlag mehr braucht als ein paar Stunden zuvor sein Münchner OB-Kollege Dieter Reiter ( SPD ) beim Original in der Bayrischen Landeshauptstadt und zwei mehr als Titus mit seinem Skateboard im vergangenen Jahr, ist für die Besucher zweitrangig.

Das erste Oktoberfest-Wochenende in Münster 2019

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Spätestens als die “Partyvögel”, die Wiesn-Band schlechthin, die Bühne betritt, zählt nur noch eines: Spaß haben. “Wir wollen einfach einen schönen Abend erleben und ausgelassen feiern”, sagt Melanie Borchert, die sich zusammen mit ihren Freundinnen extra für den Abend ein neues Dirndl gekauft hat. Und wer weiß, vielleicht lerne man ja auch einen sympathischen Lederhosenträger kennen, sagt sie.

Genau das sei das Erfolgsrezept der westfälischen Wiesn, weiß Christian Wasmuth. “Nirgendwo kann man besser flirten”, sagt der Mitveranstalter. Die Verkleidung nehme die Hemmung, die Schleife, die anzeigt, ob man “auf dem Markt” ist, tue ihr Übriges. Ach ja, und das Bier habe natürlich auch auflockernde Wirkung. 

Tanzen, grölen, knutschen

Dass die Westfalen ziemlich locker sein können, stellten sie im vergangenen Jahr unter Beweis. Die knapp über 40.000 Besucher tranken zwischen zwei und zweieinhalb Maß Bier pro Gast. Und damit mal wieder mehr als beim Oktoberfest in München. Eine große Herausforderung für die Thekenkräfte, die die schweren Krüge an die 3400 Sitzplätze im Zelt bringen. 40 Servicemitarbeiter sind an einem normalen Wiesn-Abend im Einsatz, erzählt Wasmuth, insgesamt arbeiten rund 100 Menschen im Festzelt - über 30 sorgen für die Sicherheit.

Die haben am Eröffnungsabend aber einen vergleichsweise ruhigen Arbeitseinsatz. Um 23 Uhr haben die Gäste zwar ordentlich getankt, aber die Stimmung ist fröhlich. Zu “Westerland” von den Ärzten wird auf den Bierbänken getanzt, mitgegrölt oder im Schutz der weiß-blauen Menge geknutscht.  

Ein furioser Beginn für die insgesamt elf Partyabende - einer mehr als im vergangenen Jahr - bis zum Finale am 12. Oktober geht um Mitternacht zu Ende.

Zum Thema

Bereits vor der offiziellen Eröffnung waren am Donnerstag und Freitag (19. und 20. September) Finanzbeamte aus ganz Deutschland zu Gast im Festzelt. In einem Coorporate-Event haben die Wiesn-Veranstalter im Rahmen des 44. Deutschlandturniers der Finanzämter, das in Münster ausgetragen wurde, vorab die Türen geöffnet. Die Veranstaltung war nur für geladene Gäste des Events zugänglich.

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