Großeinsatz an Kottruper Seen beendet
Ergebnislose Suche nach Vermisstem

Warendorf -

An den Kottruper Seen in Neuwarendorf wurde am Dienstagmittag eine Person vermisst, um 14.14 Uhr war die Feuerwehr gerufen worden. Nach umfangreichen Rettungsmaßnahmen mit Tauchern, einem Polizeihubschrauber mit Wärmbildkamera und einem Unterwassersonar meldete die Polizei dann: Suche ergebnislos beendet.

Dienstag, 24.09.2019, 15:12 Uhr aktualisiert: 25.09.2019, 11:18 Uhr
Taucher der DLRG-Gruppe und der Feuerwehr suchen im trüben Wasser nach dem mutmaßlichen Opfer. Kurz war auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera im Einsatz, drehte aber nach wenigen Minuten wieder ab.
Taucher der DLRG-Gruppe und der Feuerwehr suchen im trüben Wasser nach dem mutmaßlichen Opfer. Kurz war auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera im Einsatz, drehte aber nach wenigen Minuten wieder ab. Foto: Jörg Pastoor

Am kleinen Campingplatz-See neben dem Kottruper See in Neuwarendorf wurde am Dienstagmittag eine Person vermisst. Seit 14.14 Uhr lief der Feuerwehreinsatz, die Warendorfer Wehr wurde von Kräften aus Sendenhorst und der Tauchergruppe aus Ahlen unterstützt. Bis zum frühen Abend liefen die Rettungsmaßnahmen an den Gelände in der Nähe der Kläranlage – am Ende ergebnislos.

Während zeitweise drei Taucher im trüben Wasser suchten, kreiste ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera kurz über den See. Die hochempfindlichen Geräte an Bord machen auch schwache Wärmesignale aus. Die Besatzung drehte aber bald wieder ab, nachdem sie auch die nähere Umgebung des Gewässers ergebnislos abgeflogen hatte.

Wir kennen den ungefähren Bereich.

Feuerwehr-Einsatzleiter Olaf Schröder

Die Feuerwehr-Einsatzleiter Olaf Schröder zunächst vorliegenden Informationen machten ihn bei der Einschätzung vorsichtig: „Jemand will eine Person, wohl einen Mann, um Hilfe winken und dann untergehen gesehen haben.“ Es handelte sich bei dem Zeugen, wie die Polizei am frühen Abend meldete, um einen 77-Jährigen.

Weil aber nicht auszuschließen war, dass tatsächlich ein Menschen untergegangen ist, war der Aufwand entsprechend groß.

Der südliche Uferbereich war schnell von Einsatzkräften gesperrt, vom Ufer aus sicherten Kameraden die Taucher mit Seilen. „Wir kennen den ungefähren Bereich, suchen aber für den Fall von Strömungen auch etwas weiter", so Schröder vor Ort zu den WN. Weil Feuerwehr und Polizei den Bericht ernst nahmen, begann der umfangreiche Einsatz. Das ist für die Taucher eine extrem anspruchsvolle Aufgabe: Bei quasi null Sicht müssen sie sich im Wesentlichen tastend vorarbeiten. Dabei kam zwar unter anderem ein altes Fahrrad zum Vorschein, aber nichts anderes.

Mann angeblich im See untergegangen

Zur Sicherheit forderte die Einsatzleitung noch ein Boot aus Münster an, das mit Unterwasser-Sonar ausgestattet ist (wir berichten weiter). Das Gerät kam nach wenig später nach dem Einsatzende des Helikopters an, die suche wurde fortgesetzt. Gegen halb sechs am Abend dann die Nachricht aus der Kreisleitstelle: Es ist niemand im See gefunden worden.

Vermisstensuche in Campingplatz-See

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  • An den Kottruper Seen in Neuwarendorf wurde am Dienstagmittag eine Person vermisst, um 14.14 Uhr war die Feuerwehr gerufen worden.

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  • Nach umfangreichen Rettungsmaßnahmen mit Tauchern, einem Polizeihubschrauber mit Wärmbildkamera und einem Unterwassersonar meldete die Polizei dann: Suche ergebnislos beendet.

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