Fest im Dauerregen
Mitmachen, testen und genießen beim Handorfer Herbst

Münster -

Wohl dem, der vor dem am Nachmittag einsetzenden Dauerregen über den Handorfer Herbst gebummelt war. Zwischen den Ständen der 160 Aussteller gab es viel zu probieren, zu testen und zu genießen.

Sonntag, 29.09.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 30.09.2019, 07:53 Uhr
Sie ließen sich durch den einsetzenden Regen nicht die Laune verderben und schützten ihre Flohmarktstände durch Gartenpavillons und Schirme.
Sie ließen sich durch den einsetzenden Regen nicht die Laune verderben und schützten ihre Flohmarktstände durch Gartenpavillons und Schirme. Foto: Matthias Ahlke

Der am Nachmittag einsetzende Dauerregen verhagelte die Besucherbilanz beim 27. Handorfer Herbst. „Wir schätzen 15 000 Besucher, nur halb so viele wie beim letzen Mal“, resümiert die Vorsitzende der Kaufmannsgilde Handorf, Angelika Schwakenberg . Sie dankt den vielen Besuchern, „die uns trotzdem die Treue gehalten haben“.

Schon eine halbe Stunde nach dem Start des Handorfer Herbstes ziehen begeisterte Flohmarktgänger mit ihren Errungenschaften durch den Ortskern, die Parkplätze rundum sind rappelvoll und die Gänge zwischen den 160 Ständen der Aussteller voller Menschen. Wie so viele an diesem Sonntag, lässt sich auch Annika Deitmar nicht vom nasskalten Wetter den Handorfer-Herbst-Bummel vermiesen. „Jedes Jahr ein absolutes Muss“, sagt sie und bringt auf den Punkt, was viele hierher treibt: „Man trifft viele nette Leute, kann lecker essen und das Ganze bei toller Atmosphäre.“

Jetzt sieht sie zu, wie sich Tochter Edda an der historischen Seilerei-Maschine des Heimatvereins Wulfen ein Springseil fertigt. „In meinen Lieblingsfarben“, strahlt die Fünfjährige, während sie an der riesigen Kurbel dreht.

Mitmachaktionen hoch im Kurs

Mitmachaktionen stehen bei diesem Volksfest hoch im Kurs. Beim sieben Meter langen Fußball-Billard des TSV Handorf legen sich auch die Erwachsenen ins Zeug. Zugunsten der Notfallbegleitung Münster steigen zudem Prominente aus Politik und Sport in die Trimmrad-Pedale bei Norbert Hansen. Der nimmt den einsetzenden Regen von der humorvollen Seite: „Wir wollten uns dieser Herausforderung einmal stellen und schauen, ob wir auch mit diesem Wetter zurechtkommen.“ Zum Sitzen ist es zwar zu feucht, aber die „Dandys“ heizen auf der Bühne an der Petronilla-Kirche die Stimmung an und ermuntern mit Ohrwürmern zum Mitsingen.

Handorfer Herbst 2019

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Gesellschaftliches Engagement wird an Ständen direkt nebenan groß geschrieben: bei der Initiative Tiere in Not oder bei der Lichtbrücke Handorf, die zur Unterstützung der Menschen in Bangladesh selbst gestrickte Hauspuschen verkauft. Heimische Vögel hat der Heimatverein im Blick, der Vogelhäuser aus gespendeten Kaffeekannen gebaut hat.

Technikbegeisterte kommen bei den Oldtimerfreunden Gelmer vor alten Traktoren ins Schwärmen. Das älteste Schätzchen: ein „Lanz Bulldog“, Jahrgang 1950, ein deutsches Modell, das bis 2003 in Australien im Einsatz war. „Bei gutem Wetter fahre ich damit übers Feld“, erzählt Norbert Niemann mit leuchtenden Augen. „Die alten Dinger sind einfach nur schön.“ Diese Begeisterung haben viele offensichtlich auch für den Handorfer Herbst übrig – trotz des Regens.

Ärger über Knöllchen

Auf zahlreiche Bitten durchnässter Flohmarktstand-Betreiber hin entschieden sich die Organisatoren in Absprache mit der Polizei dazu, Absperrungen bereits gegen 17 Uhr zu öffnen, um einen Abtransport zu ermöglichen.

Dabei waren die Straßen zwischen den Ständen der 160 Aussteller bis in den Mittag hinein gut gefüllt. Tausende genossen die bunte Mischung aus Gewerbeshow, Kunsthandwerk, Mitmachaktionen und internationalen Köstlichkeiten. Unmut herrschte am Ende allerdings bei jenen Flohmarktstand-Betreibern, die 50-Euro-Knöllchen des Ordnungsamtes an ihren Fahrzeugen auf den Grünstreifen an der Handorfer Straße vorfanden.

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