Ausschreibung beginnt
Allwetterzoo bringt Mammutprojekt auf den Weg

Münster -

Der Allwetterzoo Münster richtet sich nach einem Masterplan neu aus. Das Mammutprojekt beginnt mit der Suche nach einem Planungsbüro. Im zweiten Halbjahr 2020 soll das Südamerikanische Pantanal angelegt werden.

Dienstag, 01.10.2019, 19:45 Uhr aktualisiert: 01.10.2019, 19:48 Uhr
Das Anlegen des Südamerikanischen Pantanals wird der erste Bauabschnitt des Masterplans sein. Der Zoo sucht dafür das passende Planungsbüro.
Das Anlegen des Südamerikanischen Pantanals wird der erste Bauabschnitt des Masterplans sein. Der Zoo sucht dafür das passende Planungsbüro. Foto: Allwetterzoo Münster

Der Große Ameisenbär Junio ist bereits aus Frankfurt gekommen. Er und seine Gefährtin, die bald auf der Sentruper Höhe erwartet wird, werden die ersten Bewohner der neuen tropischen Zone sein. Der Allwetterzoo Münster richtet sich nach seinem im Jahr 2018 beschlossenen Masterplan aus. Der Aufsichtsrat gab jetzt grünes Licht für die Ausschreibung, um den ersten Teils des 60 Millionen Euro schweren Mammutprojektes umzusetzen.

Die Ausschreibung für die planerische Umsetzung des „Masterplans 2030 plus“ ist der Startschuss für die ersten baulichen Maßnahmen. Nach Vermessungen, Bodengutachten, Kontrollen des Kampfmittelräumdienstes so wie Sanierungen in den Dachbereichen verschiedener Anlagen im vergangenen Jahr steht jetzt die Suche nach einem Planungsbüro an, heißt es in einer Pressemitteilung des Zoos

Der erste Bauabschnitt 

Das Südamerikanische Pantanal wird der erste Bauabschnitt des Masterplans sein. Es entsteht im Bereich des Tropenhauses sowie der Flamingo- und Känguruanlagen. Die Planungsphase ist für das erste Halbjahr 2020 angesetzt. Im zweiten Halbjahr sollen die ersten sichtbaren Maßnahmen folgen. Abgeschlossen sein soll der erste Abschnitt Ende 2022.

Hand in Hand mit der technischen Umsetzung geht die Arbeit der Zoologen, schreibt der Zoo. Während die beiden Großen Ameisenbären die ersten Bewohner der tropischen Zone sein werden, müssen für andere Tiere neue Plätze innerhalb oder außerhalb des Zoos gefunden werden. So wird die seit April allein verbliebende syrische Braunbärin Leyla Anfang Oktober ihre neue Heimat im Tierpark Goldau in der Schweiz beziehen. Arten aus dem Tropenhaus werden ebenfalls in anderen zoologischen Einrichtungen untergebracht.

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Pelikan.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard im Schnee.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf lugt hervor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

Arten- und Klimaschutz im Mittelpunkt

Tropen, Subtropen, gemäßigte Zone sowie der Klima- und Artenschutzcampus werden die vier Bereiche des neuen Allwetterzoos bilden. Das Südamerikanische Pantanal fällt in den Bereich der Tropen. Das aktuell nur zu einem kleinen Teil geschützte Gebiet beheimatet zahlreiche bedrohte Arten. Im Allwetterzoo werden unter anderem Riesenotter, Flachlandtapire und diverse Vogelarten wie Olivstirnvögel oder Blaukehl-Guane zu sehen sein.

Ein Tropenhaus mit freilaufenden Arten, Brücken in den Außenanlagen, Unterwassereinblicken, Terrarien, Aquarien sowie Brücken und Gänge für die Tiere im Besucherbereich sollen das Motto des Zoos „Tiere hautnah erleben“ versinnbildlichen. In allen Bereichen wird das Thema Arten- und Klimaschutz auch weiterhin eine vordergründige Rolle spielen, teilt der Zoo mit.

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