Pläne für den Bremer Platz
Werkstatt-Büro schlägt Entwurf vor

Münster -

Zwei neue Wege gliedern den Bremer Platz in unterschiedliche Zonen: Mit dieser Idee konnten die Landschaftsarchitekten des Büros „brandenfels – landscape + environment“ aus Münster beim Werkstatt-Verfahren zur Neugestaltung des Platzes Anwohner wie Beirat überzeugen. Jetzt erhielten sie den Zuschlag für die weitere Planung.

Dienstag, 05.11.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 21:34 Uhr
Der Entwurf des Büros Brandenfels soll Grundlage weiterer Planungen für den Bremer Platz sein.
Der Entwurf des Büros Brandenfels soll Grundlage weiterer Planungen für den Bremer Platz sein. Foto: Stadt Münster

Die Landschaftsarchitekten des Büros „brandenfels - landscape + environment“ (Münster) sollen mit den weiteren Planungen für die Neugestaltung der Grünanlage am Bremer Platz beauftragt werden. Dies schlägt der Werkstatt-Beirat zum Abschluss des Beteiligungsverfahrens der Bezirksvertretung Mitte vor, die Anfang nächsten Jahres entscheiden wird. Der Beirat hat das dreistufige, dialogorientierte Werkstatt-Verfahren in den vergangenen Monaten fachlich begleitet, berichtet die Stadt.

Ziel der Neugestaltung des Bremer Platzes ist es, auf der Bahnhof-Ostseite einen städtischen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität für alle Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln, ohne die vor Ort ansässigen Szenen zu verdrängen. Der Entwurf des Büros Brandenfels setzt auf eine klare und übersichtliche Gliederung des Platzes in Zonen (Nord, Mitte, Süd), die Raum bieten für verschiedene Nutzergruppen.

Gute Voraussetzung 

Die Zonen, die sich durch die Anlage zusätzlicher Wege ergeben, seien eine gute Voraussetzung, um die von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewünschte Sauberkeit und Sicherheit auf dem Platz erreichen zu können, stellt der Werkstatt-Beirat fest. Mit der Umsetzung des Entwurfs könne sich der Bremer Platz von seinem Image als Rückseite des Bahnhofs befreien und zum Auftaktbereich werden.

Für die weiteren Planungen empfiehlt der Beirat unter anderem, auf die in den Bereichen Mitte und Süd vorgesehenen Sitzstufen in Beton zu verzichten. Außerdem soll die Anordnung der Fahrradabstellplätze im Süden des Platzes überarbeitet werden. Noch einmal grundsätzlich überdacht werden soll die Vorgabe, 400 Fahrradabstellplätze auf dem Platz unterzubringen. Die Auswertung der im Werkstattverfahren vorgelegten Entwürfe habe gezeigt, dass diese Vorgabe das erklärte Ziel, einen „Platz für Alle“ zu schaffen, verhindere.  

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7045431?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F87%2F3862662%2F
„Doppellecker-Bus“ darf bis Jahresende am Hafen stehen
Duldung für Café: „Doppellecker-Bus“ darf bis Jahresende am Hafen stehen
Nachrichten-Ticker