Unfallschwerpunkt
Stop-Schild: Mehr Schutz für Radler

Münster -

An der Einmündung der Trauttmansdorffstraße in die Hammer Straße sind wiederholt Radfahrer angefahren worden. Rechtsabbiegende Autofahrer sollen nun dort zum Halten gezwungen werden.

Donnerstag, 28.11.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 28.11.2019, 19:51 Uhr
An dieser Stelle, wo die Trauttmansdorffstraße in die Hammer Straße einmündet, wird bald ein Stop-Schild aufgestellt, um Radfahrer besser zu schützen.
An dieser Stelle, wo die Trauttmansdorffstraße in die Hammer Straße einmündet, wird bald ein Stop-Schild aufgestellt, um Radfahrer besser zu schützen. Foto: kb

Im Einmündungsbereich der Trauttmansdorffstraße in die Hammer Straße (Richtung stadteinwärts) wird die Stadt Münster in den kommenden Tagen ein Stop-Schild installieren. Autofahrer müssen dann zwingend vor dem quer verlaufenden Radweg entlang der Hammer Straße anhalten, bevor sie abbiegen können.

Das teilte Norbert Vechtel vom Ordnungsamt der Stadt Münster mit. Nach einem Unfall und zahlreichen Beinahe-Unfällen hatte die Unfallkommission, in der neben der Stadt auch die Polizei vertreten ist, die Situation vor Ort beobachtet und analysiert.

Stop-Schild soll vor Unfällen schützen

Laut Vechtel konnten die Teilnehmer dabei feststellen, dass trotz verschiedener zur eingeleiteter Maßnahmen „die Verkehrssicherheit der Radfahrer (noch) nicht ausreichend gewährleistet“ sei, so Vechtel. Deshalb kommt jetzt das Stop-Schild. Etwa 80 Meter davor werden die Autofahrer bereits auf dieses Stop-Schild hingewiesen.

An dieser Stelle existiert eine Art Verbindungsstraße, die früher ähnlich wie eine Autobahnauffahrt ausgebaut war, damit Autofahrer in den fließenden Verkehr einfädeln konnten. Bereits 2018 ist die Stelle schon einmal umgestaltet worden, weil es zu häufig vorkam, dass Autofahrer den querenden Radverkehr übersahen.

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