Blut-Plakate riefen Polizei auf den Plan
Jäger wehrt sich gegen Entzug des Waffenscheins

Münster -

Weil er Plakate mit einer blutüberströmten Person samt Waffe und Ankündigung zur Selbstjustiz drucken lässt, wird die Polizei auf einen Jäger in Münster aufmerksam. Der verliert in der Folge seinen Waffenschein. Dann landet Fall vor Gericht. Von Dirk Anger
Freitag, 29.11.2019, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 29.11.2019, 20:00 Uhr
Um diesen Elektroschocker geht es vor Gericht.
Um diesen Elektroschocker geht es vor Gericht. Foto: Dirk Anger
In fast 40 Jahren mit Jagdschein habe er sich nie etwas zuschulden kommen lassen, sagt der Mann auf Nachfrage des Richters. 36 Jahre habe er eine Jagd in Münsters Westen unterhalten – „ohne Zwischenfall“, wie er nicht ohne Stolz hervorhebt. Doch dann bringt den erfahrenen Jäger der Druck eines Plakats ins Fadenkreuz der Polizei. Am Ende verliert der Mann seinen Waffenschein.
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