Zugausfälle
Streik bei der Eurobahn: Sieben Züge bleiben im Münsterland stehen

Bielefeld/Münster -

Wegen des Streiks bei der Eurobahn sind am Dienstag sieben Züge im Münsterland ausgefallen. Betroffen war die Linie RB 67/71 von Rahden über Bielefeld nach Münster. Das hat die Eurobahn auf Nachfrage berichtet.

Dienstag, 17.12.2019, 18:16 Uhr aktualisiert: 17.12.2019, 18:49 Uhr
Sieben Züge der Eurobahn blieben am Dienstag wieder stehen.
Sieben Züge der Eurobahn blieben am Dienstag wieder stehen. Foto: Matthias Ahlke

Im Tarifkonflikt bei der Eurobahn ist auch nach mehr als einer Woche Streik keine Einigung in Sicht. Am Dienstag kam es erneut zu Zugausfällen. Folgende Verbindungen hat es im Münsterland getroffen:

Zug 79289 um 06:05 Uhr von Rahden nach Münster

Zug 79285 um 06:31 Uhr von Beelen nach Münster

Zug 79288 um 07:17 Uhr von Münster nach Rheda-Wiedenbrück (Busnotverkehr zwischen Münster und Rahden)

Zug 79290 um 08:17 Uhr von Münster nach Rahden (Busnotverkehr zwischen Münster und Rheda-Wiedenbrück)

Zug 79299 um 11:05 Uhr von Rahden nach Bielefeld

Zug 79298 um 12:17 Uhr von Münster nach Rahden (Busnotverkehr zwischen Münster und Rahden)

Zug 79309 um 15:05 Uhr von Rahden nach Brake (Busnotverkehr zwischen Rahden und Bünde).

Streik bei der Eurobahn

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  • Wenn die Bahn nicht kommt: Wie hier in Telgte fielen am Montag einige Verbindungen der Eurobahn wegen eines Streiks aus.

    Foto: Alex Piccin
  • Von Münster aus war, wie man oben auf der Anzeigetafel im Hauptbahnhof sehen kann, besonders die Strecke über Warendorf nach Bielefeld – und weiter nach Rahden – betroffen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Banges Warten auf die Eurobahn: Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat am Montagmorgen mit Streiks gegen das Unternehmen begonnen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Nach Angaben der Eurobahn streiken von ihren 480 Lokführern neun. Mittelfristig dürfte aber ohnehin die Bestreikung der Eurobahn-Werkstatt in Hamm-Hessen von Bedeutung sein. Wenn dort die Züge nicht mehr gewartet werden, muss mit Kapazitätsengpässen gerechnet werden.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Sollte der Streik in der Werkstatt in Hamm noch länger dauern, würde sich das auf den Bahnverkehr in den nächsten zwei oder drei Tagen auswirken.

    Foto: Matthias Ahlke

Einen Teil der ausgefallenen Fahrten haben Busse übernommen. Da es zusätzlich in der Werkstatt in Hamm-Heessen in zwei Schichten Arbeitsniederlegungen gab, erwartet die Eurobahn, dass die Auswirkungen „sukzessive leider spürbar werden, wenn unsere Flotte nicht just in time instandgesetzt werden kann“, wie eine Sprecherin es formulierte. Deswegen seien „weitere Kapazitätsabweichungen“ zu erwarten.

Die Eurobahn-Werkstatt in Hamm-Heessen

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  • Eine Woche und einen Tag nach der zweiten Abmahnung für die Eurobahn zu Besuch in der Eurobahn-Werkstatt in Hamm-Heessen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Eurobahn wird von Keolis Deutschland betrieben. Die Eurobahn fährt im Münsterland die Strecken RB 69 (Münster-Hamm), RB 50 (Münster-Dortmund), RB 65 (Münster-Rheine-Hengelo), die RB 66 (Münster-Osnabrück), RB 67 (Münster-Warendorf), RB 69 (Hamm-Bielefeld).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Probleme der jüngsten Vergangenheit hatten vor allem technische Ursachen, erklärte Magali Euverte, Chefin von Keolis Deutschland.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nach Schwierigkeiten an und mit den Radreifen rief Keolis die betroffenen Fahrzeuge nach und nach in die Werkstatt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die blamable Folge waren viel zu viele Zugausfälle und viel zu oft verkürzt fahrende Triebwagen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • „Ich kann die Wut und Enttäuschung der Kunden nachempfinden“, sagte die Keolis-Chefin.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Um den Mangel an einsatzfähigen Triebwagen zu beseitigen, hat sich Keolis bei Mitbewerbern und dem NWL Fahrzeuge zusammengeliehen.

    Foto: Gunnar A. Pier
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