Hohlraum nach Wasserrohrbruch
Tankwagen bricht in Fahrbahn ein

Telgte -

Nachdem ein Wasserrohrbruch einen Teil der Fahrbahn und des angrenzenden Bürgersteigs am Münstertor in Telgte unterspült hatte, brach dort ein Tankwagen ein.

Freitag, 27.12.2019, 13:24 Uhr aktualisiert: 27.12.2019, 16:12 Uhr
Mit der Hinterache brach der Tankwagen in den Asphalt ein. Bedingt durch einen Wasserrohrbruch hatte sich am Münstertor in Höhe des Schwalbenwegs ein großer Hohlraum unter der Fahrbahndecke gebildet.
Mit der Hinterachse brach der Tankwagen in den Asphalt ein. Bedingt durch einen Wasserrohrbruch hatte sich am Münstertor in Höhe des Schwalbenwegs ein großer Hohlraum unter der Fahrbahndecke gebildet. Foto: Große Hüttmann

Ein Wasserrohrbruch sorgte am Freitagmorgen am Münstertor in Höhe des Schwalbenweges für einen weiteren Großeinsatz der Feuerwehr . Denn der kombinierte Geh- und Radweg in diesem Bereich war in Folge des Schadens nach ersten Erkenntnissen großflächig unterspült worden, mit der Konsequenz, dass ein Tankwagen der Raiffeisen Bever-Ems beim Abbiegen in den Schwalbenweg mit der Hinterachse durch den Asphalt einbrach. Ein Teil des Hinterreifens versank daraufhin in der Schadstelle, das Fahrzeug geriet in erhebliche Schräglage.

Tankwagen bricht in Telgte in Straße ein

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  • Foto: Große Hüttmann
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Die anschließende Bergung des mit geschätzt 7000 Liter Heizöl beladenen Fahrzeugs gestaltete sich schwierig. Obwohl ein zweiter Tankwagen hinzugeholt wurde, gelang es nur, einen Teil des Heizöls umzupumpen. Denn durch die Schräglage machten die Sicherheitsventile dicht. Einige Tausend Liter Heizöl mussten daher vorerst im Fahrzeug verbleiben.

Ein Kran der Berufsfeuerwehr Münster, der zuerst von Einsatzleiter Matthias Bußmann zur Hilfe gerufen wurde, musste unverrichteter Dinge wieder abdrehen. Denn mit einem Restgewicht von geschätzt etwa 14 Tonnen war eine sichere Bergung durch dieses Fahrzeug nicht zu gewährleisten. Ein größerer Kran von einer Baufirma, der insgesamt 25 Tonnen an den Haken nehmen kann, wurde daraufhin von der Leitstelle organisiert und traf gegen Mittag an der Einsatzstelle ein.

Mit der Hydraulik wurde der Tankwagen angehoben und in eine stabile Lage gebracht, um dann anschließend das restliche Heizöl abzupumpen. Danach wurde der Lkw wieder auf sicheren Boden bewegt.

Mitarbeiter der Stadtwerke Ostmünsterland um Mirko Seppelt waren ebenfalls vor Ort, um nach dem Unfall die Wasserversorgung im betroffenen Bereich abzustellen. Während des Einsatzes des Kranwagens wurde zudem die Gasleitung im Bereich des betroffenen Teilstücks abgeschaltet, um eine sichere Bergung zu ermöglichen.

Jörg Ebert vom städtischen Bauhof sowie Thomas Riddermann, Leiter des Ordnungsamtes, kümmerten sich währenddessen um die Absperrmaßnahmen. Für die Dauer der Bergungsarbeiten war das Münstertor zwischen der Dicken Linde und der Einbiegung Mönkediek komplett gesperrt.

Das stieß nicht bei allen Verkehrsteilnehmern auf Verständnis. Einige Autofahrer beschwerten sich darüber, teilweise sehr lautstark.

Doch es gab auch positive Aktionen: Nachbarn der Einsatzstelle versorgten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr mit Kaffee und selbst gebackenen Plätzchen.

Nachdem am Mittag der Lastwagen geborgen worden war, begann eine Tiefbaufirma umgehend mit der Reparatur der Schadstelle, die mehrere Quadratmeter groß war.

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