Aufruf zum Crowdfunding
„Tank mit Frank“-Team will Monasteria Rock Festival etablieren

Münster -

Das Festival „Tank mit Frank“ ist – vorerst – Geschichte. Doch ein Nachfolger steht schon in Startlöchern. Die Organisatoren setzen dabei auf Sponsoren – und Crowdfunding.

Donnerstag, 13.02.2020, 10:00 Uhr aktualisiert: 13.02.2020, 11:09 Uhr
Eine gelungene Veranstaltung war das Kombi-Festival Woodstock und „Tank mit Frank“ im vergangenen Jahr – aber auch ein Verlustgeschäft. Das „Tank mit Frank“-Team, hier Jens Ahmann und Silke Zivic (kleines Bild), möchte daher in diesem Jahr einen neuen Weg bestreiten.
Eine gelungene Veranstaltung war das Kombi-Festival Woodstock und „Tank mit Frank“ im vergangenen Jahr – aber auch ein Verlustgeschäft. Das „Tank mit Frank“-Team, hier Jens Ahmann und Silke Zivic (kleines Bild), möchte daher in diesem Jahr einen neuen Weg bestreiten.

Die schlechte Nachricht vorneweg: 2020 wird es in Münster kein „Tank mit Frank“-Festival geben. Die gute gleich hinterher: An die Stelle des mit viele Liebe organisierten und privat finanzierten Rock-Festivals soll eine neue Veranstaltung treten. Das Team, das jahrelang hinter der von Frank Averbeck ins Leben gerufenen Sause stand, möchte, wohlgemerkt ohne Averbeck, in diesem Jahr das Monasteria Rock Festival etablieren. Dabei soll es einige Änderungen zum Vorgänger geben.

Weg vom harten Metal 

„Wir wollen weg vom ganz harten Metal, hin zu mehr Hard-, Folk- und Punkrock“, sagt Jens Ahmann von der „JoE – Just other Events UG“, neben der Zivic Media einer der beiden Firmen, die hinter dem Projekt stehen. Ob die Veranstaltung aber auch wirklich nach Münster kommt – und vor allem in welchem Umfang – hängt auch von den Münsteranern ab. Denn Ahmann, Silke Zivic und ihre Mitstreiter haben, um das Monasteria Rock Festival wirklich an den Start bringen zu können, nicht nur zu zahlreichen Sponsoren Kontakt aufgenommen, sondern auch auf der Internetplattform „Startnext“ ein Crowd­funding gestartet. „Ohne Risiko für die Geldgeber, betonen die Initiatoren – denn finde kein Festival statt, werde das Geld zurückerstattet. Zudem können diejenigen, die Geld geben, auch wählen, ob sie dafür ein Dankeschön, etwa in Form von Merchandise oder Vip-Tickets, erhalten möchten. Allzu viel Zeit ist derweil nicht mehr. Die Kampagne läuft noch bis zum 23. Februar.

Wie viel auf „Startnext“ zusammenkommt, wird auch darüber entscheiden, wie das Festival aussehen wird. „Wir haben zwei Ziele ausgegeben“, erklärt Ahmann. Kommen mindestens 12 500 Euro zusammen, dann wird die Veranstaltung voraussichtlich in irgendeinem münsterischen Club stattfinden. Kommen dagegen mehr als 65 000 Euro zusammen, wollen die Organisatoren ein Open-Air auf die Beine stellen. An zwei, unter Umständen sogar an drei Tagen soll das stattfinden.

Festival „Tank mit Frank“ 2019

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„Das Gelände, auf dem im vergangenen Jahr ‚Tank mit Frank‘ stattgefunden hat, haben wir sicher“, sagt Ahmann über das Areal auf der Ortsgrenze zwischen Münster und Greven. Eigentlich aber wollen die Macher näher an die Stadt heranrücken, nicht zuletzt, um die Identifikation der Münsteraner mit dem Festival zu stärken.

Die Suche gestalte sich derweil schwierig. Auf den asphaltierten Hawerkamp wolle man nicht, danach werde es auch schon dünn im Stadtgebiet. „Wir sind aber in Gesprächen“, so Ahmann.

Sponsoren sind gefragt

Damit das nötige Kapital zusammenkommt, möchte das Monasteria Rock Festival auch auf Sponsoren setzen. „Wir wollen für die Unternehmen einen echten Mehrwert generieren“, sagt Ahmann. Unter anderem möchte man dafür die Kampagne „ein Rockkonzert für deine Bewerbung“, bereits erfolgreich erprobt beim „Rock im Garten“-Festival in Gescher, nach Münster bringen.

Das ist so einfach, wie es klingt: Wer eine Bewerbung schreibt, wird von der Firma zum Rockkonzert geschickt. „Ich glaube, dass viele Unternehmen, gerade auch im Handwerk, so auf sich aufmerksam machen können“, so Ahmann, der lächelnd hinterherschiebt: „Man kann von Anfang an dabei sein. Bei Wacken können das nicht viele von sich behaupten.“

Neben bekannten Headlinern wollen die Köpfe hinter dem Monasteria Rock Festival auch vielen lokalen Bands Auftritte ermöglichen. „Man wird überrascht sein, was dort für ein Potenzial schlummert“, glaubt Silke Zivic. Sie plädiert daher dafür: „Je eher gerade junge Bands eine Chance erhalten, umso eher können sie auch daran wachsen.“ Am Abend sollen dann, gesetzt den Fall es kommt genügend Geld zusammen, bekanntere Rock-Acts spielen.

Und was ist, wenn das Geld nicht zusammenkommt? „Wir haben jetzt so viel Arbeit und Liebe da drin, irgendwas machen wir auf alle Fälle – und wenn es nur ein oder zwei Konzerte sind“, sagt Zivic. Ahmann ergänzt: „Und dann gehen wir das Ganze für das kommende Jahr wieder an.“

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