Rosenmontagszug
Bilanz der Einsatzkräfte: 13 Anzeigen wegen Körperverletzung

Münster -

Für Polizei und Rettungskräfte verlief der Rosenmontag eher ruhig. Die Polizei musste nach eigenen Angaben nur vereinzelt eingreifen. 20 Jugendliche mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Montag, 24.02.2020, 18:52 Uhr aktualisiert: 24.02.2020, 21:14 Uhr
Rosenmontagszug: Bilanz der Einsatzkräfte: 13 Anzeigen wegen Körperverletzung
Foto: dpa

Eine positive Rosenmontags-Bilanz zog am Montagabend die Polizei. „Nur vereinzelt mussten die eingesetzten Polizisten bei randalierenden und meist alkoholisierten Jugendlichen einschreiten und kleinere Streitigkeiten schlichten“, so Einsatzleiter Johannes Schütze .

Sicherheitskonzept habe sich bewährt

Insgesamt fertigten die Polizeibeamten 13 Strafanzeigen wegen Körperverletzung, drei Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung. Sie erteilten zudem 31 Platzverweise und nahmen zwei Personen in Gewahrsam. Im Trubel des Feierns verloren einige Kinder ihre Eltern aus den Augen.

Polizisten halfen bei der Suche und machten die Angehörigen schnell ausfindig. Unterm Strich habe sich das mit den Verantwortlichen abgestimmte Sicherheitskonzept bewährt, so die Polizei.

Zahlreiche Ehrenamtliche im Einsatz

Nach Angaben der Feuerwehr gab es insgesamt 98 medizinische Hilfeleistungen. 20 zumeist jugendliche Patientinnen und Patienten mussten in verschiedene münsterische Krankenhäuser transportiert werden, sechs von ihnen wurden dabei von einem Notarzt begleitet.

Der Sanitäts- und Rettungsdienst des DRK war mit über 80 Ehrenamtlichen im Einsatz. Zudem waren acht Rettungs- und Krankenwagen sowie fünf Notärzte ehrenamtlich vor Ort. DLRG, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter und Malteser unterstützten sie.

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