Platz des Westfälischen Friedens
Baustelle soll bis September wieder verschlossen sein

Münster -

Am Platz des Westfälischen Friedens entfernen Bagger die Betondecke. Die darunterliegenden Kellerräume und die Tiefgarage sollen abgedichtet werden. Bis September soll der Platz wieder abgedeckt sein - zumindest provisorisch.

Samstag, 25.04.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 25.04.2020, 18:21 Uhr
Bagger tragen die alte Betondecke des Platzes ab, damit die darunterliegenden Räume abgedichtet
Bagger tragen die alte Betondecke des Platzes ab, damit die darunterliegenden Räume abgedichtet Foto: Oliver Werner

Seit ein paar Wochen ist der Platz des Westfälischen Friedens eine Baustelle: Im Rahmen der Sanierung des Stadthaus 1 werden auch die Kellerräume und die Tiefgarage unter dem Platz abgedichtet. Denn die „sind seit Jahren undicht“, sagt Projektleiter Siegfried Methner vom Amt für Immobilienmanagement. Bis September soll der Platz wieder verschlossen sein.

Die Abdichtung stehe schon lange auf der Agenda, und werde jetzt zusammen mit weiteren Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Dass die Abdichtungsmaßnahmen aufgeschoben wurden, könnte daran liegen, dass es sich um sehr komplexe Arbeiten handelt.

Denkmalschutz erschwert Arbeiten

Der Platz des Westfälischen Friedens steht unter Denkmalschutz und müsse deshalb so gepflastert werden, wie früher, nur eben mit neuen Materialien, erläutert Methner. „Das ist sehr aufwendig und dauert sehr lange.“ Für die finale Pflasterung müsse man zudem abwarten, bis die Arbeiten in und um das Stadthaus abgeschlossen seien.

Der alte Pflasterbelag wurde komplett entfernt: „Man sieht deutlich, wo die Fugen und Löcher sind.“ Als Nächstes wird die Betondecke neu abgeklebt, „dann wird eine provisorische Decke aufgebracht“, so Methner. Diese provisorische Verschließung soll im September fertig werden. Der Weihnachtsmarkt könnte also – abgesehen von potenziellen Corona-Einschränkungen – vor Ort stattfinden. Die endgültige, neue Pflastersteindecke soll in Absprache mit der Denkmalbehörde im Jahr 2022 – also nach der Stadthaussanierung – fertiggestellt werden, so Siegfried Methner.

Das neue Dienstleistungszentrum der „kurzen Wege“ mit Bürgeramt, Standesamt und Münster-Information soll im Spätsommer seine Arbeit aufnehmen.

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