„Unteilbar“-Demonstration
Solidarität zwischen Klimaschützern und Busfahrern

Münster -

Mit Menschenketten haben Demonstranten am Sonntag in mehreren deutschen Städten ein „Band der Solidarität“ geknüpft. Auch in Münster gab es eine sogenannte Unteilbar-Demonstration. 100 Menschen protestierten dort unter dem Motto „So geht solidarisch!“ gegen soziale Ungleichheit, gegen Rassismus – und für bessere Busfahrer-Gehälter.

Sonntag, 14.06.2020, 16:30 Uhr aktualisiert: 15.06.2020, 16:00 Uhr
Vor dem Hauptbahnhof versammelten sich laut Polizei rund 100 Menschen, um gegen soziale Ungerechtigkeit und Rassismus zu demonstrieren.
Vor dem Hauptbahnhof versammelten sich laut Polizei rund 100 Menschen, um gegen soziale Ungerechtigkeit und Rassismus zu demonstrieren. Foto: Pjer Biederstädt

Unter dem Motto „So geht solidarisch!“ sind am Sonntag in zahlreichen deutschen Städten Menschen auf die Straße gegangen, um gegen soziale Ungerechtigkeit und Rassismus zu protestieren – so auch in Münster.

Dort folgten laut Polizeiangaben rund 100 Menschen dem Aufruf eines breiten Bündnisses aus Gewerkschaften, Parteien, Jugendorganisationen, migrantischen Gruppen und Klimabewegung. Die Gruppe „Students for Future“ hatte die hiesige Demo organisiert, die mit einer Kundgebung am Hauptbahnhof um 14 Uhr begann und mit weiteren Redebeiträgen am Domplatz endete. Eine Besonderheit der Demo in Münster war die Kooperation zwischen Veranstalter und Busfahrern. Für eine Verkehrswende brauche man einen starken öffentlichen Nahverkehr mit guten Arbeitsbedingungen, erklärte Demo-Mitorganisator Timo König.

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