Kommunalwahl
Stadt braucht 2000 Freiwillige in den Wahllokalen

Münster -

Auf die Regeln achten und vor allem auszählen: Städte und Kommunen sind bei Urnengängen auf Wahlhelfer angewiesen. Für die Kommunalwahl am 13. September fehlen noch zahlreiche Freiwillige.

Samstag, 25.07.2020, 10:00 Uhr
Blick in ein Wahllokal in Münster bei einer früheren Wahl: Am 13. September sind noch viele Freiwillige erforderlich.
Blick in ein Wahllokal in Münster bei einer früheren Wahl: Am 13. September sind noch viele Freiwillige erforderlich. Foto: Matthias Ahlke (Archivbild)

Um freiwillige Wahlhelfer wirbt die Stadt vor jedem Urnengang – aber in diesem Jahr könnte die Suche für die Kommunalwahl am 13. September anstrengender werden als sonst. Rund 3000 Adressen potenzieller Wahlhelfer hat das Wahlamt bisher angeschrieben – der Rücklauf ist bislang „spärlicher als normalerweise“, sagt Lothar Schlenker , stellvertretender Leiter des Amtes für Bürger und Ratsservice.

Die zögerliche Reaktion der Angeschriebenen führen Schlenker und das Team des Wahlamtes zu großen Teilen auch auf die Corona-Pandemie zurück.

2000 Freiwillige gesucht

Rund 2000 Freiwillige werden am 13. September in den 172 Urnenwahlbezirken in den Wahllokalen benötigt. Außerdem müssen knapp 100 Briefwahlvorstände besetzt werden.

Für die bevorstehende Wahl werden noch mehr Helfer benötigt als gewöhnlich weil neben Rat, Bezirksvertretungen und Oberbürgermeister zusätzlich noch der Integrationsrat neu besetzt wird. Und mit dem 13. September ist es womöglich nicht getan: Sollte eine Stichwahl bei der Oberbürgermeisterwahl erforderlich werden, weil keiner der Kandidaten auf Anhieb mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommt, öffnen die Wahllokale dafür noch einmal am 27. September. Die Wahlhelfer, um die jetzt geworben wird, sollen möglichst an beiden Terminen zur Verfügung stehen. „Innerhalb von zwei Wochen können wir mit der Suche nicht erneut beginnen“, stellt Schlenker klar.

In den Wahllokalen werden natürlich die Corona-Hygieneregeln eingehalten.

Lothar Schlenker

Die Stadt bittet zunächst Angehörige der eigenen Verwaltung, bei der Wahl zu helfen. Angeschrieben wurden aber auch in Münster ansässige Mitarbeiter öffentlicher Verwaltungen, wie Bezirksregierung oder Kammern. Menschen über 65 Jahre seien in diesem Jahr mit Blick auf das Corona-Infektionsrisiko nicht gebeten worden, ergänzt Schlenker – und hofft weitere, möglichst viele Freiwillige. Jeder Volljährige sei im Prinzip als Wahlhelfer willkommen. „In den Wahllokalen werden natürlich die Corona-Hygieneregeln eingehalten.“

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