Hackathon am Wochenende
„Münsterhack“ - Ideen für die smarte Stadt

Münster -

Frische Ideen für die Stadt: Beim vierten „Münsterhack“ kommen über 100 Teilnehmer und Mentoren zusammen, um Prototypen und Software-Demonstratoren für die smarte Stadt von morgen zu bauen. Wieder werden Sieger-Ideen gesucht, doch der Ablauf der Veranstaltung ist coronabedingt anders als gewohnt.

Mittwoch, 23.09.2020, 07:30 Uhr aktualisiert: 23.09.2020, 07:43 Uhr
So eng wie 2019 werden die Teilnehmer des „Münsterhack“ coronabedingt nicht nebeneinander stehen. Wegen der Pandemie findet der Hackathon größtenteils virtuell statt.
So eng wie 2019 werden die Teilnehmer des „Münsterhack“ coronabedingt nicht nebeneinander stehen. Wegen der Pandemie findet der Hackathon in diesem Jahr größtenteils virtuell statt. Foto: Sputnik GmbH/Maik Porsch

Wie mache ich meine Stadt mit Software und Apps noch lebenswerter? Diese Frage wollen Software-Entwickler und Stadt-Visionäre am 25./26. September beim vierten „ Münster-Hack “ beantworten.

Teilnehmer bringen Ideen mit

Bei dem sogenannten Hackathon – eine Wortschöpfung aus „Hack“ und „Marathon“ – kommen über 100 Teilnehmer und Mentoren zusammen, um Prototypen und Software-Demonstratoren für die smarte Stadt von morgen zu bauen. Die Teilnehmer bringen ihre Ideen mit, in Teams setzen sie diese anschließend fokussiert in 36 Stunden in die Tat um, teilen die Organisatoren vom Digital Hub Münsterland und der Items GmbH mit.

Ein Beispiel: In diesem Jahr setzte die Stadt mit ihrem Smart-City-Team die Idee „Grüne Welle“ aus dem „Münsterhack“ 2019 unter dem neuen Namen „Leezenflow“ um. Die Lösung ermöglicht Fahrradfahrern auf der Promenade schon weit vor der Ampel zu wissen, ob diese Grün zeigen wird.

Eine Jury bewertet die Lösungen nach Innovationsgrad, Verwertbarkeit, Nachhaltigkeit und Nutzen für den Standort Münster. Für die besten Teams gibt es Geld- und Sonderpreise zu gewinnen.

In diesem Jahr gibt es erstmals im Anschluss an den Hackathon für die Teams die Möglichkeit, im Rahmen des „Solution Enabler“-Programms 3000 Euro Förderung zu erhalten. Das Ziel des Programms ist es, Lösungen schnell zu testen und umzusetzen, damit diese konkreten Nutzen für die Stadt stiften.

Virtuelle Durchführung

Wegen der Corona-Pandemie findet der Hackathon größtenteils virtuell statt. „Die ohnehin schon so digitale Veranstaltung wollten wir in Corona-Zeiten nicht absagen. Andere Hackathons haben gezeigt, dass die virtuelle Durchführung möglich ist“, sagen Ralf Leufkes und Alexander Sommer vom Organisationsteam unisono.

Das traditionelle Pizzadinner und die Abendveranstaltung mit über 200 Gästen müssen dennoch ausfallen und werden durch Videokonferenzen und einen Livestream ersetzt. Alle Interessierten Bürger können die Pitches, in denen die Teams ihre Lösungen und Prototypen vorstellen, am Samstag (26. September) ab 18 Uhr unter www.muensterhack.de verfolgen.

Eine breite Koalition aus lokalen Unternehmen ermöglicht die Veranstaltung durch Sponsoring und die Bereitstellung von offenen Datensätzen, wie beispielsweise Daten des ÖPNV oder Standortdaten.

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