Folgen des Warnstreiks
12.000 Abfalltonnen müssen nachgeleert werden

Münster -

Der Warnstreik im öffentlichen Dienst hat in der vergangenen Woche nicht nur den Busverkehr lahmgelegt. Auch die Müllabfuhr war betroffen. Deshalb sind in einigen Bezirken in Münster die Tonnen stehengeblieben. Und das sollen sie auch, sagen die Abfallwirtschaftsbetriebe. 

Dienstag, 13.10.2020, 13:15 Uhr aktualisiert: 13.10.2020, 13:20 Uhr
Folgen des Warnstreiks: 12.000 Abfalltonnen müssen nachgeleert werden
Wegen des Warnstreiks sind in Münster zahlreiche Abfalltonnen nicht geleert worden. Foto: dpa (Symbolbild)

Auch die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster waren am vergangenen Donnerstag vom Warnstreik im öffentlichen Dienst  betroffen. In der Folge ist die Abfallabfuhr in allen Donnerstagsrevieren ausgefallen. "Insgesamt konnten rund 12.000 Gefäße nicht geleert werden", erklärt AWM-Sprecherin Manuela Feldkamp in einer Pressemitteilung.

Die AWM bitten die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, ihre Tonnen auch weiterhin für die AWM zugänglich an der Straße stehen zu lassen. "Wir leeren sukzessive nach. Rund 50 Prozent sind bereits geschafft. Da es nicht erlaubt ist, in Folge von Ausfällen aufgrund eines Streiks Überstunden anzuordnen, müssen unsere Teams die Nachleerungen parallel zu ihren regulären Tagesrevieren leisten", wirbt Feldkamp um Verständnis.

Diese Bezirke waren vom Streik betroffen

Vom Streik betroffenen waren die Abfuhrbezirke E (Gievenbeck/Sentrup), F (Kinderhaus-West/teilweise), Kreuzviertel (teilweise), Buddenturm/Neutor, Überwasser (teilweise), sowie P (Roxel) und Q (Nienberge). In einigen Bezirken betrifft das die Papier- und Biotour, in anderen die Restabfall- und Biotour. Papier kann grundsätzlich immer kostenfrei an allen Recyclinghöfen abgegeben werden, die Biotonnen werden wöchentlich geleert.

"In den Bezirken E, P und Q konnte keine Restabfallabfuhr erfolgen. Bewohnern dieser Bezirke bieten wir deshalb die Möglichkeit, gegen Vorlage des Ausweises bis zur nächsten regulären Restabfalltour am 22. Oktober kostenfrei auch Restabfälle an unseren Recyclinghöfen abzugeben", erklärt Feldkamp.

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