Coronavirus
Sieben Infektionsfälle in Altenheim im Kreuzviertel

Münster -

Die Stadt Münster meldet am Mittwoch 25 Neuinfektionen, 35 Personen gelten als gesundet. Die 7-Tages-Inzidenz ist weiter gestiegen und liegt mit 33,4 nur knapp unter der ersten Warnschwelle. 

Mittwoch, 21.10.2020, 18:24 Uhr aktualisiert: 21.10.2020, 18:26 Uhr
Coronavirus: Sieben Infektionsfälle in  Altenheim im Kreuzviertel
Foto: dpa (Symbolbild)

Die Zahl der Infektionen mit dem Corona-Virus steigt an. Aus diesem Anlass bereitet der Chef des städtischen Krisenstabs, Wolfgang Heuer , die Münsteraner auf weitere Maßnahmen vor: „Die meisten verhalten sich seit Monaten vorbildlich: Münster macht mit. Dennoch werden wir bei einem weiteren Anstieg nicht um zusätzliche Regelungen in einzelnen Bereichen herumkommen“, wird Heuer in einer städtischen Pressemitteilung zitiert.

80er- und 90er- Jahrgänge besonders betroffen

Das Hauptinfektionsgeschehen spielt sich demnach aktuell in den 80er- und 90er- Jahrgängen ab, vereinzelte Infektionen seien aber auch in deutlich höheren Jahrgängen zu verzeichnen. Darunter fallen laut Stadt  die sieben Infektionsfälle unter Bewohnern in einem Altenwohnheim im Kreuzviertel. Die betroffenen Personen wurden isoliert, Testungen unter den Bewohnern und den Beschäftigten wurden vorgenommen, weitere sind terminiert, heißt es.

Besuche dürfen nur in abgetrennten Bereichen außerhalb des betroffenen Wohnbereiches und im Außenbereich stattfinden. Auch in einem Krankenhaus wurden drei Infektionen unter den Patienten registriert. 

Annäherung an kritischen Inzidenzwert

Münster steuert auf den kritischen Inzidenzwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen zu. „Jeder Tag unter dem 35er-Wert ist positiv zu sehen“, sagt Ordnungsdezernent Heuer. Wird dieser erreicht, werden Verschärfungen in Kraft gesetzt. Unterdessen begrüßt Heuer die wieder eingeführte Maskenpflicht in Schulen: „Dies wäre ansonsten städtischerseits angeordnet worden.“

Derweil wurde die landesweit bestückte Datenbank, auf die das Robert-Koch-Institut und das Landeszentrum Gesundheit zugreifen, in Abstimmung mit diesen Behörden bereinigt, heißt es. Hier hatte es zuletzt Doppelbefunde für Münster gegeben.

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