Streit um Geruchsbelästigung durchs „Saray“ geht weiter
Passt ein Holzkohlegrill nicht in die Altstadt?

Warendorf -

Der Streit um einen Holzkohlegrill in Warendorfs Altstadt geht in die nächste Runde. Ein Anwohner hat jetzt einen Antrag beim Rat gestellt. Es geht um Grillgerüche, Rauch, ein Edelstahlrohr und der Sorge vor zu viel Verkehr. Der Betreiber des Restaurants versteht die Aufregung nicht. Von Joachim Edler
Mittwoch, 03.03.2021, 08:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 03.03.2021, 08:00 Uhr
Imdat Sever kann die ganze Aufregung um seinen Holzkohlegrill nicht verstehen. Vom Kreis als Immissionsschutzbehörde habe er schriftlich, dass er den Holzkohlegrill acht Stunden am Tag in Betrieb nehmen darf.
Imdat Sever kann die ganze Aufregung um seinen Holzkohlegrill nicht verstehen. Vom Kreis als Immissionsschutzbehörde habe er schriftlich, dass er den Holzkohlegrill acht Stunden am Tag in Betrieb nehmen darf. Foto: Joachim Edler
Der Streit um den Holzkohlegrill im Saray-Restaurant an der Laurentiusstraße geht in die nächste Runde. Ein Anwohner des Ostviertels fordert die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Kernbereich der Altstadt einschließlich einer Veränderungssperre und hat einen entsprechenden Antrag an den Rat der Stadt Warendorf gestellt. Mit dem Ziel: In der Altstadt sollen nur gewerblich betriebene Holzkohlegrills zulässig sein, wenn sie über eine wirksame Filtertechnik zur wesentlichen Reduzierung von Rauch und Geruch (Abgasreinigungsanlage nach Stand der Technik) verfügen. Der Stadtentwicklungsausschuss wird sich am 11. März mit dem brandheißen Thema beschäftigen. Stein des Anstoßes: der Holzkohlegrill im „Saray-Grill“. Grillgeruch stört Anwohner Der Grillgeruch und die Rauchbelästigung ziehen direkt zu den daneben befindlichen Balkonen und Fenstern der Anlieger. Zudem beklagen Anlieger, dass der Ventilator für die Küchenabluft und die Zuluft zum Restaurant zu laut und trotz geschlossener Fenster bis spät in die Nacht zu hören sei. Dem Ordnungsamt der Stadt liegen verschiedene Beschwerden vor: „Es gibt deutliche Interessensgegensätze.“ Dabei schien man auf einem guten Weg zu sein.
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