Nach Germania-Insolvenz
Ersatzangebot von Corendon Airlines am FMO

Greven -

13. Februar 2019

Großer Erfolg für den FMO: Knapp eine Woche nachdem die Fluggesellschaft Germania pleite gegangen ist, ist es dem Flughafen Münster/Osnabrück gelungen, ein starkes Ersatzangebot auf die Beine zu stellen.

Mittwoch, 13.02.2019, 13:46 Uhr aktualisiert: 14.02.2019, 12:26 Uhr
Nach Germania-Insolvenz: Ersatzangebot von Corendon Airlines am FMO
Eine Boeing 737-800 der türkischen Corendon Airlines steuert die Landebahn an Foto: Jens Büttner/dpa

Wie der Airport in Greven am Mittwoch mitteilte, wird die türkisch-niederländische Fluggesellschaft Corendon-Airlines mit dem Beginn des Sommerflugplans Ende März eine Maschine in Greven stationieren und ein umfangreiches touristisches Angebot unterbreiten. Corendon wird die kanarischen und griechischen Inseln ebenso anfliegen, wie Ägypten und Antalya in der Türkei.  Die weiß-roten Maschinen werden 17 Mal pro Woche in Greven starten.

Damit hat der Flughafen kurzfristig wieder acht der 16 Ziele im Angebot, die mit der Germania-Insolvenz weggebrochen waren. Für den Sommerflugplan von März bis Oktober erwartet Corendon-Airlines am FMO rund 150.000 Fluggäste. „Wir freuen uns außerordentlich, dass wir - nicht einmal eine Woche nach der Germania-Insolvenz mit Corendon Airlines einen neuen Qualitätscarrier als Partner gewinnen konnten“, erklärte FMO-Geschäftsführer Prof. Rainer Schwarz.

Kompensation der Hälfte des Germania-Aufkommen

Alle wichtigen Reiseveranstalter hätten bereits signalisiert, ihre Kontingente bei Corendon einzubuchen. Thomas Braun, Deutschland-Manager von Corendon, betonte, der FMO passe „perfekt in das Streckenportfolio“ seiner Airline. FMO-Aufsichtsratschef, der Osnabrücker Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, begrüßte die Stationierungsentscheidung.  „Die vergangenen beiden Jahre hatte der FMO eine hervorragende Entwicklung verzeichnet", mit dem neuen Touristik-Partner habe er auch ohne die Germania beste Chancen, seinen erfolgreichen Weg fortzusetzen.

Den FMO hatte die Germania-Pleite hart getroffen. Die Berliner Airline hatte in Greven zwei Maschinen stationiert und im vergangenen Jahr vom FMO 269.000 der rund eine Million Fluggäste befördert. Das entsprach einem Anteil von 26 Prozent.

Mit der von Corendon-Airlines  erwarteten Fluggast-Zahl könnte der FMO allein mit dem Sommerprogramm mehr als die Hälfte des Germania-Aufkommens kompensieren.

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