Zwei Forscher erzählen bei der Kinderuni, warum Zellen echte Typen sind
Checker und Sportskanonen

Münster -

Der menschliche Organismus besteht aus unzähligen winzigen Zellen. Sie sind, das sagen Sarah Yoon-Hee Eligehausen und Guillermo Luxán, „echte Typen“. Die beiden sind Zellforscher am Exzellenzcluster „Cells in Motion“ an der Universität Münster. Was die Zellen im Körper alles können, das erklären die beiden Wissenschaftler bei der nächsten Vorlesung der Kinderuni am Freitag (19. Januar) um 16.15 Uhr im Hörsaal H1, Schlossplatz 46.

Dienstag, 16.01.2018, 08:01 Uhr

Sarah Yoon-Hee Eligehausen (l.) und Guillermo Luxán forschen am Exzellenzcluster „Cells in Motion“ der Universität Münster. Bei der Kinderuni erklären sie, wie die Zellen im Organismus arbeiten. Fotos: Exzellenzcluster Cells in Motion  
Sarah Yoon-Hee Eligehausen (l.) und Guillermo Luxán forschen am Exzellenzcluster „Cells in Motion“ der Universität Münster. Bei der Kinderuni erklären sie, wie die Zellen im Organismus arbeiten. Fotos: Exzellenzcluster Cells in Motion   Foto: Exzellenzcluster Cells in Motion

Sarah Yoon-Hee Eligehause und Guillermo Luxán betrachten die Zellen mit sehr leistungsfähigen Mikroskopen. Und dabei kann man erkennen, dass es ganz verschiedene Arten gibt – je nachdem, welche Aufgabe sie im Körper haben.

Da gibt es Sportskanonen, die das Muskelgewebe und die Knochen bilden, also verantwortlich dafür sind, dass sich der Körper gut bewegen kann.

„Wahre Quasselstrippen sind die Nervenzellen“, erklärt Sarah Yoon-Hee Eligehausen. Sie sind hauptsächlich im Gehirn zu Hause, aber sie bilden auch die Nervenbahnen im ganzen Körper – und sie behalten die Kommunikation mit allen anderen Zelltypen aufrecht, senden Signale zu Muskeln und Organen.

Als Checker kennen die Zellforscher die Immunzellen, die Körperpolizisten, die dafür sorgen, dass Bakterien und Viren den Organismus nicht angreifen. Wenn sie das nicht vollständig schaffen, werden Menschen und auch Tiere krank.

Die beiden Wissenschaftler gehören zur „Young Academy“ des Exzellenzclusters, in dem sich mehrere Hundert Forscher verschiedener Fachbereiche mit Zellen beschäftigen.

Sarah Yoon-Hee Eligehausen ist Molekularbiologin, kennt sich also mit den kleinsten Strukturen in den Organismen aus. Sie und Guillermo Luxán erarbeiten Verfahren, die Zellen besonders gut sichtbar machen. In der Vorlesung werden sie beeindruckende Bilder von den Sportskanonen, Checkern, Quasselstrippen und anderen Zelltypen zeigen.

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Die Vorlesungen ist geeignet für Kinder ab acht Jahren. Erwachsene Begleiter sind willkommen. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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