27. Gerry Weber Open in Halle/Westfalen
„Maestro“ will das Jubiläum

Halle/Westfalen -

Die Tennisherren-Weltelite trifft sich gerne auf dem Grasspielfeld – auch zur Vorbereitung auf das weltberühmte Turnier in Wimbledon. Etabliert ist der Wettbewerb im ostwestfälischen Halle längst. Die 27. Gerry Weber Open nehmen im diesjährigen Sportkalender vom 15. bis 23. Juni ihren Platz ein.

Mittwoch, 05.06.2019, 09:30 Uhr aktualisiert: 11.06.2019, 09:52 Uhr
27. Gerry Weber Open in Halle/Westfalen: „Maestro“ will das Jubiläum
Roger Federer ist das Gesicht der GWO – in Halle wurde zeitig erkannt, welche Zugkraft der beste Tennisspieler der Welt besitzt und wie viele Sympathien ihm zufliegen. Foto: Gerry Weber Open/Ket

Die „GWO“ sind mit der Zeit gegangen, ohne ihren Flair verloren zu haben. Seinerzeit, 1993 nämlich, gab es 370 000 Dollar Preisgeld zu verteilen. Heuer wird mit 2,1 Millionen Dollar eine neue Bestmarke erreicht. Auch das verdeutlicht den Stellenwert, den ein Weltstar wie Roger Federer erkannt hat. Der 37 Jahre alte Schweizer tritt bereits zum 17. Mal an. Und wappnet sich, denn die (jüngere) Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. „Maestro“ Federer verpasste 2018 seinen 10. Titelgewinn, weil er im Finale dem Premierensieger Borna Coric aus Kroatien in drei Sätzen unterlag.

Federer muss damit rechnen, dass Alexander Zverev, Dominic Thiem und oder Kei Nishikori – allesamt geführt unter den besten sieben Spielern der Weltrangliste – echte Gegner werden. Im ­32er-Hauptfeld aufgeführt sind auch Karen Khachanov, Vorjahressieger Coric, Nikoloz Basilashvili und Gael Mofils. Die deutschen Farben vertreten – neben Zverev – Philipp Kohlschreiber, Jan-Lennard Struff und Rudolf Molleker per Wild Card. Eingeladen wurden von Turnierchef Ralf Weber Publikumsliebling Dustin Brown und der Franzose Jo-Wilfried Tsonga, einer der beliebtesten Profis. Weber ist sicher: „Wir werden größer, internationaler und schreiben Rekorde.“

Ganz wichtig sind und bleiben drei Männer, die nicht an den Start gehen: Das Greenkeeper-Team um Jan Rzeha, Phil Thorn und David Hayden überwacht die Einbringung des transportablen Centre Court-Rasens. Denn die 800 Quadratmeter große Rasenfläche ist das Herzstück des Turniers.

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