Kurt Krömer mit „Stresssituation“ in Münster
Anarchie mit Berliner Schnauze

Münster -

Mit einem Charme, der irgendwo zwischen Straßenverkehrsamt und Spelunke einzuordnen ist, feierte Kurt Krömer als schrulliger wie gnadenloser Kabarettist mit eigenwilligem Modebewusstsein und Berliner Schnauze 1993 sein Bühnendebüt. In Berlin, wo er 1974 als Alexander Bojcan geboren wurde und im Bezirk Wedding aufwuchs.

Mittwoch, 23.10.2019, 09:30 Uhr aktualisiert: 28.10.2019, 09:33 Uhr
Seit 26 Jahren bühnenerfahren: Kurt Krömer wurde mehrfach ausgezeichnet.
Seit 26 Jahren bühnenerfahren: Kurt Krömer wurde mehrfach ausgezeichnet. Foto: Chris Noltekuhlmann

Mit seinem neuen Liveprogramm namens „Stresssituation“, dem mittlerweile sechsten Stand-up-Comedy- Programm aus seiner Feder, gastiert Krömer am 6. Dezember (Freitag, 20 Uhr) im MCC Halle Münsterland.

Kurt Krömer lästert in Münster

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  • Fein eingerichtet: Kurt Krömer am 16. April 2016 in Münster

    Foto: Ulrich Coppel
  • Ein bisschen Bart muss sein: Kurt Krömer

    Foto: Daniel Porsdorf
  • Der frühere Fernsehkomiker Kurt Krömer möchte sich nur noch auf die Bühne konzentrieren.

    Foto: dpa/Ingo Wagner/Archiv
  • Der Komödiant ist modisch nicht immer auf dem neuesten Stand.

    Foto: Chris Noltekuhlmann
  • Kurt Krömer (l) und Moderator Thomas Gottschalk freuen sich am 1. April 2011 in Marl bei der Verleihung der Grimme-Preise über die Auszeichnung in der Kategorie Unterhaltung (Krömer) und Lebenswerk (Gottschalk).

    Foto: Henning Kaiser
  • Schon im Oktober 2011 trat Krömer in der Halle Münsterland auf.

    Foto: Jürgen Peperhowe

Der wird eine garantierte Stresssituation für Tränensäcke und Lachmuskeln und bietet ein ungewohnt provokantes Programm, mit dem Krömer selten ein gutes Haar an Politik, Gesellschaft und dem anwesenden Publikum lässt. Hier kommt keiner ungeschoren davon: weder Omas Couchtisch noch Krömer selbst. Stresssituation ist die tolerierte und gewollte Anarchie eines Neuköllners, der auszog, um die Welt weiter zu beleidigen.

Kurt Krömer erhielt für seine Bühnenprogramme zahlreiche Preise, u. a. den Deutschen Comedypreis und den Deutschen Kleinkunstpreis. Er war als Schauspieler auf Berliner Bühnen zu sehen, stand vor der Kamera und moderierte verschiedene TV-Formate. Für die ARD-Sendung „Krömer – Die internationale Show“ bekam er 2011 den Grimme-Preis.

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