Beatclub-Festival mit Eric Burdon und Police-Cover
„Der Mann ist immer noch tierisch gut“

Greven -

Albert Sahle, Vorsitzender des Beatclubs Greven, ist begeistert. Denn: „Obwohl wir offiziell das Konzert noch gar nicht angekündigt haben, wurden schon über 500 Eintrittskarten verkauft.“ Ist ja mal eine Hausnummer. Und das deutet darauf hin, dass das Beatclub-Festival Ende Juni in den Emsauen wieder ein richtiger Kracher wird.

Freitag, 05.04.2019, 20:04 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 20:20 Uhr
Albert Sahle, Franz-Josef Lanwer und Ralf Wietkamp freuen sich schon auf das Festival in der Emsaue.
Albert Sahle, Franz-Josef Lanwer und Ralf Wietkamp freuen sich schon auf das Festival in der Emsaue. Foto: Peter Beckmann

So etwas ist natürlich immer mit einem bekannten Namen verknüpft. Und den hat Eric Burdon nun wirklich. Der Mann wurde mit den „Animals“ berühmt, nach der Auflösung der Band ging es mit „War“ erfolgreich weiter. „Burdon ist der britische Blues-Rock-Sänger schlecht hin“, sagt Franz-Walter Lanwer, der als Bandscout die Gruppen fürs Festival engagiert.

Und der kommt richtig ins Schwärmen. „Ich habe ein Live-Video aus dem Jahr 2017 von ihm gesehen, das war tierisch gut.“ Und das, obwohl der Mann, wenn er in Greven auf der Bühne steht, mal eben satte 80 Jahre alt ist. „Probleme mit der Stimme hat der jedenfalls nicht“, ergänzt Ralf Wietkamp , Vize-Chef des Beatclubs, in Anspielung auf Ian Anderson von Jethro Tull, der im vergangenen Jahr bei seinem Festival-Auftritt stimmlich doch ganz schöne Defizite hatte.

Sahle ist sich jedenfalls sicher: „Mit Burdon haben wir keinen falschen Griff getan.“ Und er freut sich, dass das Festival an der Ems sich in der Szene fest etabliert hat. „Ich hoffe, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine Besucherzahl von 3500 Menschen erreichen“, sagt er und freut sich auch über die erstmalige Unterstützung durch den Radiosender WDR 4, der ordentlich Werbung für das Festival macht.

Aber halt, da war doch noch was? Ja, auch die zweite Band – diesmal kein Original, sondern eine Cover-Band – wird sicherlich einige Musikliebhaber in die Emsaue ziehen. „Reggatta meets Sting“, eine Band die sich früher „Regatta de blanc“ nannte, ist vielen Musikliebhabern von ihrem Auftritt bei einem Stadtfest in Münster bekannt. Gnadenlos gut setzt das Trio die Welthits von Police um, zum Festival kommen die drei Musiker mit Verstärkung. Eine Bläsergruppe unterstützt bei den Sting-Solo-Songs.

Tja, und in welcher Reihenfolge wird gespielt? Muss Eric Burdon auch so früh zu Bett wie im vergangenen Jahr Ian Anderson? „Das haben wir extra offen gelassen, das entscheidet sich kurzfristig“, so Wietkamp.

Auch er ist sich sicher, dass das Festival auch in diesem Jahr ein Erfolg wird. „Burdon steht für die 60er- und 70er-Jahre, Police und Sting für die 80er. Da ist für jedes Alter etwas dabei.“

Spätestens am Samstag, 29. Juni, weiß man mehr.

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