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Leckereien für Oma Hilde

Sonntag, 01.08.2010, 13:08 Uhr

Greven - Oma Hilde ist satt. Pappsatt. Zufrieden legt sie ihr Besteck zur Seite. „Jetzt noch einen Schnapps darauf“, lacht die 75-Jährige. Ihre Enkelinnen sind noch nicht satt. Crepés mit heißen Kirschen und Vanilleeis gab´s für die Drei. Danach wollen die beiden Zehnjährigen noch weitere Speisen testen. Den Kinderteller? „Ja vielleicht“, antwortet Oma Hilde, blickt in die Speisekarte und erzählt dabei von Zoe und Luna: „Das mögt ihr ja nicht, das ja auch nicht . .“ Wie Zehnjährige eben sind. Geschmeckt hat´s allen drei auf jeden Fall, der Ausflug an den Beach hat sich gelohnt. „Die beiden machen gerade Ferien bei Oma in Reckenfeld.“ Eigentlich wollte Oma Hilde letztes Jahr schon zu „Greven is(s)t an der Ems“ gekommen sein, doch hatte sie keine Zeit. Mit ihren Enkelinnen aus Münster wollte sie das Spektakel jedenfalls nicht verpassen.

Als Siggi Siemon , Vorsitzender des Gaststättenverbandes Greven als Veranstalter, ein Schlussfazit geben soll, ist er zwiegespalten. „Freitagabend war es sehr gut“, sagte Siggi Siemon. Dank angenehmen Sommertemperaturen war der Beach restlos gefüllt. Samstagabend hingegen kamen zwar auch sehr viele, aber insgesamt weniger Besucher als freitags in die Emsauen. Bei dem zwischenzeitlichen Regenschauer graute es Siemon zunächst. Doch die Besucher fanden den Regen wenig hinderlich, zogen fix Regencapes und Schirme hervor und aßen im Schauer weiter. „Obwohl es geregnet hat: die Leute bleiben hier“, freute sich Siemon, der stellvertretend für die fünf Wirte des „Goldenen Stern“, „Zum Vosskotten“, „Landhaus Rickermann“, „Siedlerklause“ und „Deutscher Herd“ ein absolut zufriedenstellendes Gesamtfazit ziehen konnte. An die 5000 Besucher schätzte Siemon die Zahl derer, die von Freitag bis Sonntag ihre Gaumen mit verschiedenen Spezialitäten der Grevener Gastronomie versüßten.

Ähnlich zufrieden war auch Sven Thiele von „Greven Marketing“. Besonders angetan war Thiele von der Atmosphäre am Beach. Schließlich sei diese beim Essen grundlegend. „Deshalb funktioniert es hier auch so gut.“

Besonders löblich fand er die Zusammenarbeit der verschiedenen Gastronomen. „Die haben gezeigt, was alles in der Grevener Gastronomie steckt“, sahen Thiele und Siemon auch einen Werbeeffekt in der Veranstaltung. Live-Musik wie die vom Grevener Duo „Al & Chris“ rundete einen wirklich gelungenen Abend ab.

Vom einsetzenden Regen lassen sich die Ehepaare Fellermann und Pawelzik nicht beeinflussen. Trotz der Nässe verharren die vier an der Garnitur und speisen weiter. „Wir haben gedacht, wenn wir die Schirme extra mitnehmen, regnet es nicht“, lachen die vier. Scampiespieße, Thunfisch und Antipasti haben sie schon hinter sich. Und es sollen nicht die letzten Probierhäppchen für diesen Abend sein. Schließlich ist noch niemand so ganz satt.

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