Programm
Drei Gitarren ohne Strom

Sonntag, 05.06.2011, 00:06 Uhr

Greven - Sonne, Sommer, Strand und leichte Gitarrenklänge inmitten von Tankys Beachbar sorgten am Samstagabend für Clubatmosphäre an der Ems . Das Konzert des Unplugged-Gitarren-Trios „twentyminutes“ war nach dem Auftakt mit der Kickband und dem Familientag das dritte Event in diesem Jubiläumsjahr von „Greven an die Ems“ und lockte wieder viele Grevener an den Strand.

„Hier spielen ist wie im Wohnzimmer“, freute sich auch der in Greven geborene Joe Osterhues über den zweiten Auftritt an der Ems mit seinen beiden Klimper-Kollegen Uwe Stahlhut und Frank Ottlinger. Die drei Musiker kennen sich seit „zehn oder elf Jahren“, haben in derselben Firma gearbeitet und dann kam vor zweieinhalb Jahren die Idee: „Du spielst Gitarre , ich auch, lass´ uns doch mal was machen“, erinnert sich Osterhues. Seitdem haben sie „wirklich einfach nur Spaß an der Musik“ und lassen die Zuschauer mit ihren Unplugged-Covern von musikalischen Leckerbissen aus alten Zeiten in Erinnerungen schwelgen. So auch am Samstagabend, als unter anderem „Father and Son“ und oder „Knockin on Heavens Door“ interpretiert wurden, aber auch „Starflight“ von Nazareth oder „Jump“ von Van Halen.

Dass die Musiker zum Anfassen nahe - mitten zwischen den Holztischen - ihr Können bewiesen, gefiel den rund 300 Besuchern des Konzerts. Schon vor Sonnenuntergang gesellte sich das Publikum an den Beach mitten in der Stadt und mit der Dunkelheit wurde es immer voller.

Nach „Verdammt lang her“ von BAP als letzte Zugabe verließ das Trio unter großem Applaus die Bühne unter dem Palmendach und bedankte sich für einen dieser Sommerabende, von denen es hoffentlich noch viele in diesem Jahr geben wird. Schlagzeug, Bass und andere Instrumente hat an diesem Abend niemand vermisst.

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