Klangexperimente bei der Kinderuni
Physik groovt im Hörsaal

Münster -

Stefan Heusler liebt Musik – aber für ihn sind Töne noch viel mehr. Der Professor an der Universität Münster ist Physiker – und darum sind Töne für ihn Schwingungen, Musik ist eine mit den Gesetzen der Naturwissenschaft erklärbare Angelegenheit. Die will der Professor von der Universität Münster am Freitag (20. Mai) um 16.15 Uhr im großen Hörsaal H1 am Schlossplatz bei der nächsten Kinderuni erklären.

Mittwoch, 18.05.2016, 06:05 Uhr

Stefan Heusler erklärt bei der Kinderuni Musik mit physikalischen Gesetzen, und verspricht: Der Hörsaal wird ordentlich in Schwingung geraten.
Stefan Heusler erklärt bei der Kinderuni Musik mit physikalischen Gesetzen, und verspricht: Der Hörsaal wird ordentlich in Schwingung geraten. Foto: Screenshot WWU

Seine Vorlesung unter dem Titel „Musikalische Klangexperimente – wenn Physik richtig groovt“ richtet sich an Kinder ab acht Jahren.

Ganz gleich, ob Hip-Hop, Pop, Rock, Folk oder Klassik – für den Physiker ist jede Musik einfach Schwingung, oder besser: Musik besteht aus vielen Schwingungen, denn jeder Ton hat ein anderes Muster. Heusler erklärt die Gesetzmäßigkeit: Je höher der Ton, desto mehr Schwingungen.

Bei der Kindervorlesung wird Stefan Heusler seine Klangexperimente zusammen mit dem Musiker und Komponisten Gregor Schwellenbach vorführen. Er ist klassisch ausgebildeter Komponist für Fernsehen, Film und Theater, gibt seit vielen Jahren Konzerte und ist Dozent für populäre Musik an der an der Folkwang-Hochschule der Künste.

Stefan Heusler unterrichtet am Institut für Didaktik der Physik angehende Physiklehrer darin, wie sie ihr Fach anschaulich in der Schule vermitteln können.

Auch außerhalb des Hörsaals erklärt er physikalische Phänomene gern alltagstauglich – etwa bei den Wissenschaftsshows der „Physikanten“. In der Kinder-Uni zeigen er und Gregor Schwellenbach zum Beispiel, wie man auf einem Klavier Melodien mit nur einer einzigen Taste spielt oder mit physikalischem Wissen Opernsänger wird. Viel Physik steckt auch in der Oktave: Sie entsteht dadurch, dass ihr höchster Ton genau doppelt so schnell schwingt wie ihr tiefster.

Das weiß Physik-Professor Stefan Heusler übrigens nicht nur aus der Theorie: Er spielt seit seiner Kindheit Klavier.

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Der Eintritt zur Kinderuni ist frei, Anmeldungen sind nicht erforderlich, Erwachsene Begleiter sind willkommen.

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