Zehn Jahre Kinderuni
Zusammen wird man stärker

Münster -

Bei der 100. Vorlesung der Kinderuni, die seit zehn Jahren von den Westfälischen Nachrichten und der Universität Münster organisiert wird, ging es Teamarbeit. Der Psychologe Prof. Guido Hertel erklärte den jungen Studenten ab acht Jahren, warum es oft besser im Team zu arbeiten – aber manchmal auch nicht.

Freitag, 12.07.2013, 19:07 Uhr

Wie lange kann man eine schwere Stange allein halten? Und wie lange schafft man es zu zweit im Team? Die Kinder im Hörsaal probierten die Experimente der Psychologen zum Teamwork im Hörsaal aus.
Wie lange kann man eine schwere Stange allein halten? Und wie lange schafft man es zu zweit im Team? Die Kinder im Hörsaal probierten die Experimente der Psychologen zum Teamwork im Hörsaal aus. Foto: Matthias Ahlke

Domenic Mlodoch ist seit Freitag erst acht Jahre alt. ,Aber er weiß schon gut, was ein Team ist – und dass es oft besser ist zusammen zu arbeiten, als allein. Der angehende Drittklässler feierte gestern im großen Hörsaal H1 der Universität Geburtstag, und es war nicht für Domenic ein Jubiläum. Die Kinderuni ist mit jetzt zehn Jahren schon zwei Jahre älter als der Junge aus Mettingen . Er hörte mit dem Vortrag des Psychologen Prof. Dr. Guido Hertel zum Thema Teamwork die 100. Kindervorlesung, die die Westfälischen Nachrichten und die Universität Münster im Team organisiert haben.

Zehn Jahre Kinderuni

Junge Studenten erhielten ihr Kinderuni-Diplom

Zur Feier des Tages gab es am Ende auf der Bühne Süßigkeiten für alle, gestiftet von Bäcker Söltenfuß gegenüber vom Hörsaal H1 und Jubiläums-Kinderuni-Aufkleber. Professor Guido Hertel gab Autogramme und viele der jungen Studenten im Saal erhielten zu Semesterende ihr persönliches Kinderuni-Diplom.

Kinder-Uni - die 100. Vorlesung

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Zuvor hatten die jungen Zuhörer ab etwa acht Jahren selbst erfahren, dass das Gefühl, Verantwortung für eine Gruppe zu tragen, stärker macht. Das Team von Prof. Hertel maß die Lautstärke, die einzelne Gruppen im Hörsaal um die Wette mit Klatschen erzeugen konnten. Quintessenz: Wenn es um die Wette geht, wird eine Gruppe in ihrer Leistung noch mal besser.

Kinder lösen im Team einen Kriminalfall

Das ist aber nicht selbstverständlich: „Arbeit im Team kann auch dazu führen, dass einzelne das Gefühl haben, sie können sich auf die faule Haut legen“, erklärte Hertel. Darum ist es immer wichtig, jedem einzelnen klar zu machen, dass es auf ihn ankommt. Das merkten die Kinder, als sie mit Hertel einen Kriminalfall der „Drei Fragezeichen“ lösten – natürlich in Teamarbeit.

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